Dieser Film porträtiert einen Künstler mit einem außergewöhnlichen Hang zum Perfektionismus. Heifetz war eine legendäre, aber auch mysteriöse Figur, welche in sich die Dualität eines künstlerischen Genies vereinte: Die paradoxe Verbindung eines vergänglichen Lebens mit unvergänglichen Gaben. Diese Gaben schätzte er zwar, doch zahlte Heifetz einen lebenslangen Preis dafür. Sind der Mensch und der Künstler ein und dieselbe Person? Was ist der Preis, den er jeden Tag bezahlen musste? Und wer ist der Mensch hinter der Musik? Seit Paganini hatte es kaum einen Violinisten gegeben, der diese fast überirdische Magie verbreiten konnte. Der erste moderne Geigenvirtuose, ein Wunderkind, war Jascha Heifetz, über den Itzhak Perlman sagt: „ Wenn ich mich mit ihm unterhalte, denke ich: » Ich kann es nicht glauben. Ich spreche gerade mit Gott.«“