Agnes Miegel liest aus eigenen Dichtungen Lieder und Balladen der Heimat. Als Zwischenmusik sind zu hören das Ostpreußenlied, De Oadebar, Anke van Taraw, das Geläut der Silberglocken des Königsberger Doms u.v.m. Agnes Miegel gilt als die bedeutendste deutsche Balladendichterin. Schon als Zwanzigjährige hielt die am 8. März 1879 geborene Königsberger Kaufmannstochter ihre erste eigene Dichterlesung im Königsberger Artushof. 1901 veröffentlichte Börries Freiherrr von Münchhausen zum ersten mal Gedichte und Balladen von Agnes Miegel im „Göttinger Musenalmanach“. Nachdem sie die Ausbildung zur Lehrerin infolge Krankheit und familiärer Aufgaben abrechen mußte, widmete sie sich literarischer Arbeit und erhielt 1916 gemeinsam mit dem Arbeiterdichter Heinrich Lerch den Kleistpreis. Seit 1920 bei der „ Ostpreußischen Zeitung“ tätig, wurde sie 1924 mit der Ehrendoktorwürde der Albertus-Universität ausgezeichnet. 1933 folgte die Wartburgrose, 1936 der Herderpreis der Goethestiftung, dann der.. .