In quasi kriminalistischer Arbeit wurde ein Tief von seiner Entstehung über dem Atlantik im Bereich nördlich der Azoren bis zu seinem Wüten mit Sturm und Schnee in den Alpen verfolgt. Das Universum-Team um Regisseur Kurt Mayer knüpft die spektakuläre Indizienkette von der Geburt der atlantischen Kaltfront in den Rossbreiten, über das Wachsen der gefürchteten Genua-Zyklone, bis zum Föhnsturm über Mitteleuropa. Azorenhoch und Islandtief sind Druckgebilde, die von Kalt- und Warmluftmassen genährt werden. Diese stammen aus dem Polargebiet oder dem Äquatorbereich und strömen in die Mittleren Breiten. Ob es in Mitteleuropa regnet, schneit oder stürmt, hängt von der Lage und den Druckunterschieden der beiden Rivalen ab. Einfache Wetterformel: Reicht ein starkes Azorenhoch weit nach Nordosten, verschiebt sich auch die Einflugschneise der Tiefdruckgebiete, die von Island oder dem Nordpolarmeer kommen, weiter Richtung Pol. In Mitteleuropa regiert dann die Sonne, Nordeuropa gerät unter den.. .