
KINDESMORD, INTRIGIERENDE MÃ-NCHE UND EIN DEM WAHNSINN VERFALLENDER ZAR. Nach dem Tod des Zaren Feodor, Sohn Iwan des Schrecklichen, soll Boris Godunow (Ruggero Raimondi), der mächtige Schwager des Verstorbenen, neuer Zar werden, obwohl die Bojaren den Emporkömmling hassen und fürchten. Doch nach außen soll der Eindruck entstehen, Boris erstrebe nicht aus eigenem Antrieb die Zarenwürde, sondern das russische Volk dränge ihm diese auf. Vor der Kathedrale von Moskau empfängt das jubelnde Volk Boris, der sich zur feierlichen Krönung begibt. Endlich an der Macht verspricht er, ein gerechter Herrscher zu sein. Eine Oper von Modest Mussorgsky nach dem Drama von Alexander Sergejewitsch Puschkin. Pressezitat: „Nächst Richard Wagners Tristan und Isolde hat kaum ein anderes Werk so zukunftweisend und anregend auf die Entwicklung der Oper gewirkt wie Boris Godunow.“ (WILHELM ZENTNER IN RECLAMS OPERNFÜHRER)