Caspar David Friedrich war der wohl berühmteste Maler der deutschen Romantik um 1800. Er begann früh zu malen und zu zeichnen, liebte außerdem Dichtung und Philosophie. In seinen Gemälden ist der Pantheismus ein zentraler Gedanke: Oft thematisierte er die Wiedervereinigung von Mensch und Natur. Letztere wies für ihn die Handschrift eines allumfassenden Geistes auf. Caspar David Friedrich gehörte zu einer neuen Künstlergeneration, die ohne reiche Gönner auskommen musste. Er galt als introvertiert, melancholisch und depressiv. Seine Religiosität kam ohne Konfession aus. Seine Darstellungen waren subjektiv und verwiesen immer auf die Ferne als besseres Jenseits. Seine Werke sprachen von Entfremdung, Einsamkeit und Sehnsucht und vom Tod. Es sind kontemplative Bilder eines durchgeistigten Suchenden.