s/w Wir sind in einem alten Berliner Mietshaus zu Gast. Aber das Treppensteigen bleibt uns erspart. Im Gegenteil
- die Familie, die wir besuchen, wohnt im Souterrain. Blicken wir also durch das „ Fenster zum Flur“ in die Wohnung der Familie Wiesner. Zur Familie gehören Anni Wiesner, die resolute Portiersfrau, die das Kommen und Gehen im Haus durchs „ Fenster zum Flur“ überwacht, Karl Wiesner, ihr Mann, Straßenbahnfahrer aus Profession und Leidenschaft, und drei Kinder. Bei Wiesners scheint alles in Ordnung. Die Familienmitglieder verstehen sich gut und mucken selten auf, wenn Mutter ein Machtwort spricht. Wenn unser Stück beginnt, haben die Wiesners auch allen Grund guter Stimmung zu sein, denn Vater Wiesner ist dazu ausersehen, den neuen, mit den modernsten Errungenschaft en ausgestatt eten Straßenbahnwagen bei der Jungfernfahrt zu führen. Niemand denkt daran, dass der Familienfrieden gestört werden kann, obgleich es einige verdächtige Anzeichen gibt, die auf ein Gewitter hindeuten... .