Acht Episoden aus Boccaccios spätmittelalterlicher Novellensammlung, zu einem bunten, bewusst anspruchslos gehaltenen und auf filmische Finessen verzichtenden Bilderbogen aneinandergereiht. Nach der stilisierten, mythisch-allegorischen Medea wendet sich Pasolini der volksnahen Verklärung menschlicher Geschlechtlichkeit und Sinnenfreuden zu, die Macht der einfachen Leute und der archaischen, düsteren, vitalen Gewalt ihrer sexuellen Organe beschwörend.