Im Mai 1962 beginnen vier Berliner Studenten einen unglaublich verrückten Plan umzusetzen: durch einen Tunnel unter der Mauer wollen sie ihre Familien und Freunde in den Westen holen. Genau 1 Jahr, 1 Monat und 1 Tag nach dem Bau der Mauer ist es soweit
- sie brechen durch den Kellerboden eines Ostberliner Hauses. In einem dramatischen Wettlauf gegen die Zeit müssen die Flüchtlinge zu ihrem Treffpunkt gelangen. Innerhalb weniger Stunden fliehen 29 Menschen durch den 135 m langen Tunnel in den Westteil der Stadt, bevor einbrechendes Grundwasser ihn vollständig flutet. 37 Jahre später berichten die einstigen Helden von ihrer Tat und ihren Motiven. In Interviews mit Zeitungen, in Zeitdokumenten, dem Originalfilmmaterial des Fernsehsenders NBC und nachgestellten Szenen wird das Geschehen von damals noch einmal lebendig.