Lotto Riehl hat die Aufregungen, unter denen sie vor einiger Zeit ihren Führerschein machte, inzwischen verwunden. So freut sie sich auf den bevorstehenden Urlaub, ihre Tochter Sabine weniger. Die Siebzehnjährige meint, wenn Bruder Berti mit den Pfadfindern Ferien machen darf, müsste sie eigentlich, auch mit ihrer Freundin verreisen dürfen. Frau Riehl versucht, ihre Tochter zu besänftigen, sie verspricht sich viel von der gemeinsamen Fahrt in den Süden. Ihr Mann hat dafür eigens ein schönes Zelt gekauft. Der lang geplante gemeinsame Italien-Urlaub droht jedoch in letzter Minute zu platzen. Herr Riehl, inzwischen Geschäftsführer einer Möbelhandlung, kann nicht fahren, weil sich ein Kollege ein Bein gebrochen hat. Die Enttäuschung ist groß. In dieser Situation schlägt Sabine vor, ihre Mutter und sie können ja auch allein starten. Ihr Vater hält zunächst gar nichts davon, dann aber gibt er seinem Herzen einen Stoß. So fahren Mutter und Tochter in Frau Riehls Wagen mit dem neuen Zelt an.. .