Deutschlands wilde Tiere
- Im Nationalpark Unteres Odertal Jahrhundertelang stellte der Mensch den Bibern nach. Ihren Pelz nutzte er als Schutz gegen die Kälte, das Bibergeil zur Stärkung der Manneskraft und den Biberbraten als Fastenspeise. Damit hat er die größten Nagetiere Europas nach und nach nahezu ausgerottet. Inzwischen sind Biber wieder angesiedelt und stehen unter Schutz. Zu ihren heimlichsten Refugien gehört der Nationalpark Unteres Odertal. Im Herbst 1995 gegründet, ist er einer der jüngsten in Deutschl&. Er befindet sich an der Grenze zu Polen, in einer Region entlang des Oderstroms auf 60 Kilometern Länge. Es ist die einzige naturnahe Auenlandschaft Deutschlands, die bis heute vom Jahresrhythmus des Flusses geprägt wird. Vom Menschen unbeeinflusst, können sich große Wassermassen in der Weite der Aue ungehindert ausbreiten. An den Uferböschungen gräbt der scheue Eisvogel seine Bruthöhlen. Mehr als 100 Vogelarten brüten im Nationalpark. In den Trockenrasenregionen der.. .