Sommer 2003: Aufgrund eines Wasserrohrbruchs machen Archäologen des Vatikans einen fantastischen Fund. Im Untergrund Roms finden sie menschliche Überreste tief im Mauerwerk. Diese bisher unbekannte Katakombe scheint ein Massengrab vieler Menschen zu sein. Doch im Gegensatz zu den bereits bekannten Katakomben herrschen in diesem Grab Unordnung und Strukturlosigkeit. Schnell verbreitet sich im Vatikan die Hoffnung, dass man auf die sterblichen Überreste von Heiligen und Märtyrern gestoßen ist. Für das junge Christentum hatten die Katakomben nämlich eine ganz besondere Bedeutung. Sie dienten in der Vergangenheit als Ort der Religionsausübung, des Rückzugs und Begräbnisstätten. Daher ist es kaum zu verdenken, dass die Angestellten des Heiligen Vaters die Untersuchungen mit größtem Interesse verfolgen. Mit dem Fortschreiten der Ausgrabungen wird das Ausmaß dieser Ruhestätte immer deutlicher und zugleich wird eine Deutung des Fundes immer schwieriger. Nach und nach heben die Experten die.. .