wei junge Soldatinnen, Aurore und Marine, kommen von ihrem Einsatz aus Afghanistan zuru¨ck. Mit ihrer Truppe verbringen sie drei Tage in einem Fu¨nf-Sterne-Hotel auf Zypern. Hier, inmitten von Touristen, sollen sie lernen, das Erlebte hinter sich zu lassen. Im Milita¨rjargon: » Dekompression«. Doch so leicht ist es nicht, den Krieg zu vergessen. » Was sieht man im Krieg? Gar nichts. Erstens, weil im Camp u¨ber lange Strecken keine Kampfhandlungen stattfinden. Zweitens, weil man wa¨hrend des Kampfes u¨berhaupt nichts sieht – man ka¨mpft um sein Leben. Und schließlich, weil jeder aus seiner eigenen Perspektive sieht, was geschieht, also nur eine partielle Sicht der Realita¨t. Wa¨hrend der » Dekompression« nehmen Aurore und Marine an Einsatznachbesprechungen teil, nach denen sie anders daru¨ber denken werden, was sie gesehen haben. Die Psycholog*innen verwenden Virtual-Reality-Videotechnologie, die die Erlebnisse der Soldat*innen in Echtzeit bebildert. Das Ziel ist, dass sie sich durch.. .