Ángel van Campen flüchtet vor seinem egozentrischen und gewalttätigen Vater in die Stadt München. Dort lernt er Wolfgang kennen, der mit Gitarrenunterricht und gelegentlichen Auftritten seinen Lebensunterhalt bestreitet. Dieser nimmt den verängstigten, von Albträumen geplagten Jungen bei sich auf. Durch Zufall entdeckt Wolfgang bei Ángel ein außergewöhnliches Talent. Ángel beherrscht, ohne es zu wissen, den klassischen Countergesang. Wolfgang verhilft ihm zu einem Stipendium an der Musikhochschule. Die ganze Zeit über redet er sich ein, nur ein väterlicher Freund zu sein und verdrängt seine tiefen Gefühle. Währenddessen verliebt sich Ángel in den Kunststudenten Martin, dessen unübersehbare Zugehörigkeit zur Gothicszene, ihn fasziniert. Sie beginnen eine leidenschaftliche Affäre, der Wolfgang natürlich ablehnend gegenübersteht. Bei einer Vernissage trifft Ángel unvorhergesehen auf seinen Vater. Dieser attackiert ihn körperlich und quält ihn mit einem detaillierten Bericht über.. .