Ein Meisterwerk des neuen russischen Kinos, dessen wichtigster Protagonist die unbezwingbare Natur ist. Eine weite, karge Steppenlandschaft, die wie ein uraltes und geduldiges Geschöpf erscheint, für das die Menschen keine größere Bedeutung haben als das Gras oder die Regenwolken. Zwischen den wenigen Bewohnern dieser Gegend herrscht ein rauer Umgangston. Inmitten dieser Kulisse ist es wie das Aufflammen einer Hoffnung, als sich die kindlich naive Vera und der impulsive Pasa ineinander verlieben. Vera ist verheiratet und lebt mit Mann und Tochter in einer ärmlichen Hütte, als Pasa plötzlich auftaucht und ihre seine Liebe gesteht. Doch die zaghafte Annäherung der beiden kann der Wirklichkeit keinen Einhalt gebieten: Veras kleines Kind wird von einem Hund schwer verletzt, ihr Mann Valerij betrinkt sich bis zur Besinnungslosigkeit und wird schließlich gewalttätig. Auf der Flucht erleben Vera und Pasa Momente unbeschwerten Glücks, bevor alles über ihnen zusammenbricht und die Illusion.. .