Die bildliche Darstellung von Schwulen und Lesben in der amerikanischen Kultur ist eine Errungenschaft der Moderne
- ein Ereignis der schwul-lesbischen Bewegung im letzten Drittel des vergangenen Jahrhunderts. Bis dahin waren Abbildungen schwul-lesbischen Lebens tabuisiert; wenn es sie gab, waren es in der Regel Stereotypen. Heutzutage hingegen sind queere Bilder überall zu finden. Die Dokumentation von Lisa Ades und Lesli Klainberg erklärt, wie es dazu gekommen ist. Mit zahlreichen Beispielen aus der jüngeren Filmgeschichte und in vielen Interviews lassen die beiden Filmemacherinnen die Geschichte des schwul-lesbischen Kinos Revue passieren. Dabei reicht die Darstellung von den experimentellen und aventgardistischen Produktionen der 40er und 50er jahre über die engagierten Dokumentarfilme, die in den 80er Jahren im Rahmen der Adis-Aufklärungskampagnen entstanden, bis zum New Queer Cinema der Neunziger (wie z.B. Chutney Popcorn, Party Monster, All Over Me, Parting Clances, Desert.. .