In den Löss- und Lehmböden von Rüben- und Kornfeldern lebt der Feldhamster. Das Nagetier wird bis zu 30 Zentimeter lang und kann bis zu 500 Gramm wiegen. Es ist vom Aussterben bedroht. Zu seinen natürlichen Feinden zählen Füchse, Greifvögel und Wiesel. Der Feldhamster lebt in einem unterirdischen Bau mit einem Gangsystem, einer Wohn- und einer Vorratskammer sowie einem Kotplatz. Der Film zeigt das Leben des Feldhamsters im Jahresverlauf: Im Frühjahr und im Sommer sammelt der Hamster Nahrung, nämlich Getreide, Blüten, Insekten und Vogeleier. Im Frühjahr und Sommer ist Paarungszeit bei den Einzelgängern. Das Weibchen zieht die Jungen allein in seiner Höhle groß. Für den Winter braucht es etwa 4 Kilogramm Futter. Wird es kalt, verschließt der Hamster die Ausgänge der Höhle und hält Winterschlaf.