Interpreten Robert Brubaker, Anne Schwanewilms, Michael Volle, Robert Hale, Wolfgang Schöne Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor Deutsches Symphonieorchester Berlin Leitung: Kent Nagano Einen ganz und gar ungewöhnlichen Auftrag erhielt Franz Schreker im Frühsommer 1911 von seinem Komponistenkollegen Alexander Zemlinsky, der auf diese Weise eine enttäuschende Liebesgeschichte zu verarbeiten suchte: Schreiben Sie doch einmal die Tragödie des hässlichen Mannes. Zunächst war nur das Libretto geplant, die Musik blieb Schreker schließlich jedoch auch überlassen. So entstand sein großes Werk über die im Doppelsinn Gezeichneten
- Menschen, die in Genua des 16. Jahrhunderts einem Maler Modell stehen und zugleich als vom Schicksal Gezeichnete figurieren. Es geht um Liebe und Trieb, Kunst und Natur die Diskrepanz zwischen Idealen der Renaissance und der apokalyptischen Gegenwart, einem großen Thema Schrekers. Die Uraufführung wurde 1918 zu einem grandiosen Erfolg, Schreker.. .