Nur ein spärlicher Augenzeugenbericht erzählt von den letzten Momenten der ausgebrannten Kirche. Zunächst sei da ein leises Knistern zu hören gewesen. Dann stürzte die über 200 Jahre lang bewunderte Kuppel mit einem ungeheuren Krachen ein, nachtschwarze Staubwolken umhüllten die Umgebung. Das Wahrzeichen Dresdens hatte den alliierten Angriffen eineinhalb Tage zuvor noch getrotzt. Doch dann barsten die ausgeglühten Pfeiler. Zurück blieb ein Trümmerhaufen mit zwei bizarr aufragenden Mauerresten. Mehr als 60 Jahre später steht die Frauenkirche wieder und gilt als ein Symbol der Versöhnung zwischen den ehemaligen Kriegsgegnern. Der Bau unter dem Leitspruch Brücken bauen
- Versöhnung leben wurde auch aus den USA und Großbritannien gefördert. So bezahlte etwa ein britischer Verein das goldene Turmkreuz, an dessen Herstellung der Sohn eines der Bomberpiloten der Luftangriffe auf Dresden 1945 beteiligt war. Der Gedanke der Versöhnung verlieh dem Wiederaufbau ein hohes.. .