Gente di Roma, von Ettore Scolas, ist die humorvoll-melancholische Hommage des Regie-Altmeisters an eine Metropole, die
- in einer Mischung aus Wärme und gewissenloser Gleichgültigkeit
- denen Zuflucht gewährt, die in der Stadt geboren wurden, wie jenen, die sie als ihr angenommenes Heim auserwählt haben. Gente di Roma zeigt die Menschen, die in der schönsten, quirligsten und grausamsten Stadt der Welt leben. Normale Menschen jeden Alters und jeder sozialen Klasse, vom Arbeitslosen bis zum Angehörigen des Adels: der rassistische Barmann hinter dem Tresen des Cafés; der durchgeknallte Intellektuelle; die ängstliche Seele, die auf dem Friedhof die Stimmen der Verstorbenen hört; der junge Mann, der den Bus nimmt und den Wahnsinn der Welt entdeckt; die erhabene Schönheit der antiken Ruinen und die Vagabunden, die sie noch bevölkern.