Die Geschichte der grausamen Prinzessin, die sich der Liebe verweigert, nimmt einen besonderen Platz unter Giacomo Puccinis Opern ein. Wie keine andere Opera zeigt „ Turandot“ Puccinis Fähigkeit die musikalischen Trends seiner Zeit zu reflektieren
- bis heute faszinieren, neben Melodien wie die Arie „ Nessun dorma“, die einfallsreiche Tonalität und Instrumentierung des Werkes. Aufgenommen 2004, wurde diese „ Turandot“ bereits 1999 zur Wiedereröffnung des renovierten Gran Teatre del Liceu in Barcelona inszeniert. Unter Dirigent Giuliano Carella kamen Spitzenvertreter des italienischen Fachs zusammen: Luana De Vol, deren dramatischer Sopran der Titelfigur den harten, doch verletzlichen Charakter verleiht und mit Lirico-spinto Sopran Barbara Frittoli in der Rolle der Liù findet sich eine der ganz Großen ihres Fachs, die den Kontrast der selbstopfernden, liebenden Frau zur Hartherzigkeit der Prinzessin mit ihren lyrischen Stimmanteilen eindringlich herausarbeitet. Als Calaf ist der.. .