Peter Kerns Film GOSSENKIND legt Tabus frei über die wir lieber schweigen würden... Der Hintergrund der Geschichte ist ein Mosaik von Familiengewalt, sexueller Mißbrauch von Jugendlichen, Rassismus, Armut, Kriminalität und ein nicht funktionierendes Rechtssystem. Axel ist 14. Seine Mutter trinkt, der Freund seiner Mutter vergewaltigt ihn, das Düsseldorfer Bahnhofsmilieu ist sein Arbeitsplatz, fünfzig Märker muß der Freier mindestens hinblättern. Bei Extras das Doppelte. Axel ist ein Stricher. Häusliche Geborgenheit
- ein Schaumbad, ein warmes Essen und ein weiches Bett
- findet Axel ausgerechnet bei einem Freier, einem Kinderschänder. Karl Heinz Brenner ist verheiratet, Vater eines Sohnes und
- liebt Knaben. Als er Axel kennenlernt, verzichtet Brenner auf die sonst so peinliche Vertuschung seiner Sehnsüchte, schleudert einem Bankangestellten bei der Kontoauflösung das Geständnis seiner skandalträchtigen Beziehung ins Gesicht und fährt mit Axel ins Blaue, um seine Liebe zu.. .