Mit 38 Solisten, Chor und großem Orchester ist Hans Pfitzners Palestrina eine Oper, die hohe Anforderungen an die Aufführung stellt. In München, der Stadt, in der sie 1917 ihre Weltpremiere feierte, meisterten Regisseur Christian Stückl und die Bayerische Staatsoper diese Herausforderungen mit Bravour. Stückls Produktion verleiht diesem moralisch und philosophisch ernsten Werk eine solche Farbe und Lebenskraft, dass selbst die Abendzeitung schwärmte: Wer hätte gedacht, dass Pfitzner Spaß machen kann?. Die Oper, die in einem üppigen spätromantischen Stil geschrieben wurde, erzählt, wie Palestrina angesichts der gegen die Musik gerichteten Dekrete der Kirche seine große Missa Papae Marcelli komponiert und zum Retter der kontrapunktischen Musik wird. Der beeindruckende Christopher Ventris in der Rolle des Palestrina führt die herausragende Besetzung an. Bonus: Dokumentation Making of „ Palestrina“ (Bonus deutsch mit englischen Untertiteln ca. 9 Min.)