s/w Neben Charlie Chaplin, Buster Keaton und Laurel & Hardy ist Harold Lloyd die vierte Komikereminenz des stummen amerikanischen Slapstick. Mit rund 200 Filmen wurde er bekannt für meisterliche Akrobatik und turbulente Verfolgungsjagden, insbesondere das Klettern an Wolkenkratzern in luftiger Höhe. Die thrill comedy wurde sein Markenzeichen, nachdem er Ende 1917 den an Charlie Chaplin angelehnten Lonesome Luke aufgab. Er bildete seinen eigenen Filmcharakter heraus: ohne Makeup, mit kreisrunder Hornbrille, Strohhut und konventionellem Anzug ist er der ewige Pechvogel. Dem netten Jungen von nebenan mangelt es zwar an Geschick, nicht aber an Tatendrang. Er gelangt immer wieder in die komischsten Situationen und ist darüber selbst erstaunt. Ab 1919 verdoppelte sich die Länge von Lloyds Filmen auf zwei Rollen (ca. 20–25 Min.), was mit einer erkennbaren Qualitätssteigerung einherging. Mit GRANDMA’S BOY drehte er 1922 seinen ersten Film mit mehr als 60 Min. Der Film verhalf Lloyds.. .