In der zweiteiligen BBC-Dokumentation Japan im 2. Weltkrieg werden die Rolle der Japaner und deren Kriegspsychologie im größten und blutigsten Konflikt der Menschheitsgeschichte analysiert. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, warum die Japaner während des Krieges durch besonders unmenschliche Gräueltaten und Barbarei
- letztlich auch sich selbst gegenüber
- auffielen? Waren die Japaner im Ersten Weltkrieg noch für die humane Behandlung der deutschen Kriegsgefangenen bekannt, zeigten sie keine 20 Jahre später äußerste Brutalität im Umgang mit ihren Gefangenen aus China, Singapur, Burma und Malaysia. Grundlage für diese Gräueltaten war der Glaube an die rassische Überlegenheit gepaart mit einer entsprechenden Auffassung von Ehre und Erniedrigung, die die Motivation für die Kamikazeflieger darstellte. Dies führte zu Massenselbstmorden in der Zivilbevölkerung und brachte tausende japanische Soldaten dazu, lieber zu sterben als zu überleben. Anhand bislang unveröffentlichten.. .