Seit die Ukraine 1991 ihre Unabhängigkeit erklärte, zählt Kiew wieder zu den europäischen Hauptstädten. Dennoch rückte die Millionenstadt am Djnepr erst mit der orangenen Revolution im Jahr 2004 in den Blickpunkt der Westeuropäer. Das heutige Kiew ist geprägt von widersprüchlichen Entwicklungen. Im Rückblick auf die 1500 Jahre währende Stadtgeschichte werden religiöse und aristokratische Traditionen wieder gepflegt. Zugleich müssen die meisten Bewohner ihren Platz zwischen Postsozialismus und neuer Marktwirtschaft erst noch finden. Für Reisende und Touristen strahlen die Sehenswürdigkeiten und Kunstschätze der Stadt wieder im neuen Glanz. Auf dem Gelände des berühmten Höhlenklosters befinden sich mehr als 70 Kirchen. Der Wallfahrtsort wird von den orthodoxen Christen auch das Jerusalem des Ostens genannt. Aber auch die alte gepflasterte Hangstraße, der Andreasstieg, hat sich zu einer Attraktion entwickelt. Zahlreiche Kunstgalerien, Boutiquen, Kleinkunstbühnen, Restaurants und.. .