Seit mehr als 20 Jahren wird über die Nach-Wende-Bebauung des Berliner Alexanderplatzes gestritten. 1993 entschieden die Politiker Berlins, trotz Protesten und schwankender Finanzlage, über das größte und ambitionierteste Städtebauvorhaben der Berliner Nachwende-Jahre. Das Resultat: Umringt von 13 Türmen, jeweils 150 Meter hoch, sollte das ehemalige Zentrum Ost zur neuen Stadt-Krone der wiedervereinigten Stadt werden. Doch dazu ist es bisher nicht gekommen. Nur ein Handvoll (Hoch-)Häuser sind seitdem gebaut worden. Laut den Investoren kann es jederzeit losgehen: “ Die Türme werden noch kommen.” heißt es von deren Seite. Aber wäre dies heute noch wünschenswert? Oder hat die Stadtplanung der Nachwendejahre ohnehin längst versagt? Sollte es 20 Jahre später im Fall des Alexanderplatzes nicht inzwischen viel eher darum gehen, die Qualitäten dessen, was nun schon einmal da ist, zu erkennen und städtebaulich zu fördern? Der Film nimmt die Tatsache, dass die Diskussionen über das damalige.. .