Eine herrliche, parodistische Spielerei. Regisseur und Autor Niki List treibt seinen Schabernack mit den bekanntesten Detektiv-Figuren der Filmgeschichte, mit den Topoi des Film Noir, aber auch mit ganz gewöhnlichen Seifenopern. Die smart-männliche Reinkarnation von Sam Spade, Philip Marlowe & Co heißt hier schlicht Max Müller. Der hat auch ein Büro und eine recht fesche Sekretärin dazu, das Fräulein Schick. Solange Müller keine Aufträge bekommt und nur die endgültig allerletzten Whiskey-Flaschen leert, singt sie mit treuherzigem Augenaufschlag Weil ich so sexy bin oder aber Männer sind wie Marzipan. Max Müller selbst und sein deutschen TV-Serien entlehnter Assistent Andy sind allerdings nicht aus Marzipan. Das stellt sich heraus, als die beiden von einer vermögenden Klientin namens Ingrid Bergman einen dicken Auftrag erhalten.