Martha ist Anfang dreißig, ledig und durchaus attraktiv. Auf einer Urlaubsreise nach Rom erleidet ihr Vater einen Herzinfarkt und stirbt. In der deutschen Botschaft in Rom lernt sie ihre große Liebe Helmut kennen. Die beiden heiraten. Schon auf der Hochzeitsreise beginnt Helmut auf sanfte, aber unnachgiebige Art Martha zu erziehen. Wieder zurück in Deutschl&, mietet er für sie beide ein hochherrschaftliches Haus, in dem er Martha zunehmend von der Außenwelt isoliert. Er läßt das Telefon entfernen und kündigt hinter ihrem Rücken ihre Anstellung in der Bibliothek. Aus Liebe läßt Martha sich alles gefallen. Als sie sich eines Tages dagegen auflehnt und einen Ausflug in die Selbständigkeit macht, ist es bereits zu spät. Nach einem Autounfall ist sie an den Rollstuhl gefesselt, wo sie von Helmut sadistisch-liebevoll gepflegt, den Rest ihres Lebens verbringen wird. Aus rechtlichen Gründen durfte MARTHA 20 Jahre lang nicht im Kino gezeigt werden. In einer restaurierten Fassung erlebte.. .