Private Filmaufnahmen eines deutschen Kriegsberichterstatters Embedded journalists, in die kämpfende Truppe integrierte Journalisten, die aus vorderster Front über den Verlauf eines Feldzuges berichten, sind keine Erfindung der Gegenwart. Schon im Zweiten Weltkrieg waren rund 300 sogenannte Filmberichter im Einsatz, die im Auftrag des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda Aufnahmen von allen Frontabschnitten für die Deutsche Wochenschau drehten. Weil viele Filme unter dramatischen Umständen in der direkten Kampfzone entstanden, bezahlte mehr als ein Drittel aller Filmberichter die Einsätze mit ihrem Leben. Einer der Filmberichter war Götz Hirt-Reger, der schon als Junge ein begeisterter Hobbyfilmer war. Wohin es ihn auch verschlug: seine Kodak-Kassettenkamera und einen Vorrat an Filmen hatte er immer im Gepäck. Wegen seines besonderen Talents wurde er in Berlin zum Filmberichter ausgebildet und als Wehrmachtsangehöriger an die Ostfront beordert. Hier.. .