Naomi, 20, lebt mit ihren kleineren Geschwistern in Peru ein einfaches Leben. Nur die große Schwester lebt das scheinbare Glück, verheiratet in Deutschl&. Aber dann ist sie tot, ermordet von ihrem deutschen Ehemann. Naomi ist wie betäubt. Die Mutter nach Deutschland zu begleiten, ins Land der Tat, ist das Letzte, was sie sich vorstellen kann. Und dann tut sie es doch und nimmt als Nebenklägerin am Prozess in Berlin teil. „ Ein Justizthriller der anderen Art, der aus Verhören und Plädoyers ein ganzes Universum erschafft.“ (kino-zeit.de) „ Schlaich breitet das Dilemma kultureller Missverständnisse und Abhängigkeiten aus, kontrastiert Naomis Aufgewühltheit mit der kalten Sachlichkeit der Justiz. Dass der Regisseur Richter und Anwälte mit praktizierenden Juristen besetzt, sorgt für immense Glaubhaftigkeit.“ (Der Tagesspiegel) „ Ist der Angeklagte ein Rassist, der die peruanische Ehefrau von Anfang an als Besitztum behandelte und demütigte? War die Ermordete eine Quasi-Prostituierte, die.. .