Im Jahre 1983
- kurz nach dem internationalen Durchbruch mit seinem Spielfilmdebüt Der Kontrakt des Zeichners
- realisierte Peter Greenaway vier Fernseh-Experimente über vier amerikanische Avantgarde-Musiker. John Cage zählte neben Schönberg sicher zu den einflussreichsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Seine Londoner Aufführung von Roaratorio nach Texten von James Joyce gab den Startschuss für diese Porträt-Reihe. Robert Ashley, nahezu zwei Jahrzehnte jünger als Cage, gilt als Erfinder der Fernseh- und Video-Oper. Meredith Monk, eine der bekanntesten Vertreterinnen des Avantgarde-Musiktheaters, verwebt expressiv Stimmexperimente, Tanz und Film. Philip Glass schließlich wurde spätestens mit seinem Filmsoundtrack zu Koyaanisqatsi zum populärsten zeitgenössischem Minimalmusiker und hat seitdem zahlreiche weitere Opern, Filmmusiken und Instrumentalwerke geschaffen. Greenaway wäre nicht Greenaway, wenn er nicht stets bewusst mit dem Medium arbeitete, in dem er sich bewegt. So.. .