Beim aktuellen cinefest, dem V. Internationalen Festival des deutschen Film-Erbes, erinnerten drei Filme an den 25 Jahre zuvor gestorbenen Regisseur Peter Pewas (1904–1984). Der gelernte Schlosser und Werbegrafiker Pewas (eigentlich Walter Schulz) kam in den 1930er Jahren über das Bauhaus zum Film. Er gestaltete Plakate und Broschüren, studierte an der Filmakademie in Babelsberg, assistierte Wolfgang Liebeneiner und drehte ab 1940 einige kurze Studio-Filme, die nicht für die Ã-ffentlichkeit gedacht waren. Sein erster Spielfilm, das melancholische Melodram Der verzauberte Tag (1943/44), konnte erst nach dem Ende des Nazi-Reichs herauskommen. Bei der DEFA drehte er den Zeitfilm Strassenbekanntschaft 1947/48). Danach arbeitete Pewas im Westen, drehte neben Werbefilmen eine Reihe preisgekrönter Kurzfilme sowie den Spielfilm Viele kamen vorbei (1955/56) über einen Autobahnmörder. Anfang der 1970er Jahre zog er sich vom Film zurück und widmete sich der Malerei. Disc 1
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