Es ist das Schicksal des Menschen zu wissen, dass sein Leben befristet ist. Sein Denken, Fühlen, Wollen und Handeln kommen früher oder später unvermeidlich ans Ende. In diesem Sinne vereinzelt das Wissen um den Tod. Verbunden mit diesem Wissen ist die elementare Hoffnung auf einen Sinn, der dem Leben angesichts seiner Vergänglichkeit abgerungen werden kann, und die nicht minder elementare Angst vor dem, was einen im Tod erwartet. Vorgestellt wird ein kleiner Ausschnitt aus einer über 2000jährigen Geschichte der philosophischen Selbst- und Weltdeutung im Abendl&. Diese Geschichte belegt, dass der Mensch einen Gedanken nicht vermeiden kann, wenn er über sich und sein Zurechtkommen in der Welt nachdenkt: Es ist der Gedanke über den Tod als dem Anderen des Lebens. Textauszüge von Platon, Augustinus, Lichtenberg, Hegel, Kierkegaard, Schopenhauer, Nietzsche, Freud, Ariès, Werth und viele mehr. Wissenschaftliche Betreuung: Dr. Elmar Anhalt und Anne-Kathrin Godec