Den Rendsburger Bäckermeister WERNER GRABOSCH (Henry Hübchen) trifft das Schicksal hart: nach dem tragischen Unfalltod seiner Tochter soll ihm auch noch seine über alles geliebte Enkelin MATHILDA (7) genommen werden. Das Jugendamt entscheidet, dass Mathilda bei ihrem polnischen Vater TADEUSZ (36) aufwachsen wird. Grabosch hält nicht viel von Tadeusz. Er hält eigentlich überhaupt nichts von Polen. Im Gegenteil. Er muss Mathilda um jeden Preis in die Zivilisation zurückholen. Sein Plan ist simpel: Damit Tadeusz das Sorgerecht wieder verliert, wird er sich in dessen Familie einschleichen, sie ausspionieren und Beweise für die unhaltbaren Zustände in Polen sammeln. So fährt der überzeugte Atheist Grabosch ausgerechnet über die Ostertage in das Herz des polnischen Katholizismus: In den Wallfahrtsort Czestochowa! Anfangs bewahrheiten sich Graboschs schlimmste Befürchtungen: Tadeusz Neubauwohnung ist in Wahrheit ein unbewohnbarer Rohbau und die ganze Familie muss notgedrungen auf engem.. .