Kenntnisreich, bildgewaltig und mit einem tiefen inneren Rhythmus führt uns Jon Mc Gregor, eine der wichtigsten Stimmen der jungen britischen Literatur, durch eine Welt der Nadeln und Messer und setzt damit jenen Menschen am Rande der Gesellschaft ein Denkmal, die wir in unserem Alltag nur allzu gerne übersehen. Seine Erzählung von den getretenen und verbeulten Existenzen liest sich trotz aller Härte wie eine Eloge auf die Menschlichkeit. Robert ist tot. Er bot einer Gemeinschaft von alkohol- und drogenabhängigen Obdachlosen einen Schutzraum. Doch jetzt liegt er merkwürdig verrenkt auf dem Boden seines Wohnzimmers. Als Danny ihn in einer eisigen Winternacht zwischen Weihnachten und Neujahr findet, flieht er und sucht panisch die gemeinsamen Freunde, ihre Gemeinschaft der Versehrten. Was hier in vielen Rückblenden nachgezeichnet wird, ist eine einzigartige Collage über das Leben der Ausgestoßenen. Sie erzählt die Geschichte von Danny, einem etwas naiven, sanftmütigen, .. .