s/w Que viva Mexico fängt mit einem Prolog, vier Episoden und einem Epilog den Geist Mexikos ein und erläutert, wie die progressiven Kräfte die Geschicke des Landes bestimmten. Es entstand ein Abriss über die tausendjährige mexikanische Geschichte. Ohne Schauspieler und Dekorationen sind die einzelnen Episoden gedreht. Der historische Bogen spannt sich vom vorkolumbianischen bis hin zum modernen Mexiko. In aussagekräftigen Bildern erkennt man in Prolog und erster Episode Sandunga Eisensteins Faszination für die noch vorhandenen Überreste der Mayakultur. Die folgenden Kapitel: Fiesta, Maguey, Soldadera
- Die Soldatenfrau entwickeln sich zum stärksten Teil des Films, mit anmutendem Spielfilmcharakter. Das Lieblingsprojekt Eisensteins wurde zu einer künstlerischen Tragödie. Er konnte sein Que viva Mexico nicht vollenden.