Immanuel hadert mit dem Sein, mit dem Unsinnigen in den Dingen, denen aller Sinn vielleicht nur angedichtet wird. Ihm machen die Lügen des Lebens zu schaffen, die Lieblosigkeit unter den Menschen. Und obgleich er im heiligen Orden des Franziskus von Assisi lebt, findet er keine Frieden. So begibt er sich auf die suche nach dem Land der Verheißung, auf die Suche nach Hoffnung und Wahrheit, die ihm doch von Eitelkeit und Trugbildern verborgen scheint. Der Schrifsteller und Philosoph Manfred Kyber, dem die Verbundenheit mit allen Leben ein großer Herzenswunsch war, schickt in seinem tiegfründigen Märchen seinen Helden Immanuel an einem Karfreitag auf eine biblische Odyssee. Er bürdet ihm schwierige Herausforderungen auf, weiß um seinen schmerzvollen Weg und zeigt ihm schließlich dennoch die Erkenntnis des ersehnten Ziels.