Er gehörte nie zu den ganz Großen in der deutschen Schlepperbranche, aber meist zu den innovativsten Herstellern
- Karl Ritscher sorgte schon mit seinen Dreiradschleppern in den 30er Jahren für Aufsehen. Die in Europa seltene Konstruktion hatte der Ingenieur aus den USA mitgebracht und sie in Hamburg-Moorburg weiterentwickelt
- der Typ N entsteht. Damit macht Ritscher dem Bauernschlepper von Deutz ordentlich Konkurrenz. Nach dem Zweiten Weltkrieg werden zwar auch noch Dreiräder gebaut, aber die Landwirte verlangen schon bald nach vierrädrigen Maschinen. Auch Ritscher passt sich den Anforderungen des Marktes an. Schon in den 50er Jahren baut Ritscher Traktoren bis 40 PS Leistung, die auch exportiert werden. Das Besondere bei Ritscher: Das Unternehmen kann auf robuste selbst entwickelte Getriebe zurückgreifen. Außerordentlich erfolgreich ist Ritscher mit seinen Geräteträgern: Multitracs aus dem Sprötzer Werk werden auch von Güldner und Deutz verkauft. Anfang der 60er hat Ritscher wie.. .