Während das Frankreich des 13. Jahrhunderts von sozialen Unruhen erschüttert wird, begleitet eine Gruppe von Schauspielern einige Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela. Ringsum zerfällt die mittelalterliche Ordnung, kämpfen Bauern gegen Herren. Dagegen führen die allabendlich zu Erbauung der Pilger inszenierte Legende vom Leben und Tode Rolands in eine ganz andere, strahlende Welt. Die Reise öffnet Klaus, einem jungen deutschen Schauspieler, der zum ersten Mal die Rolle des Roland übernimmt, die Augen. Er lernt die gebildete Bäuerin Anna kennen, die ihn mehr und mehr mit der Wirklichkeit konfrontiert, bis er schließlich dem Glanz vergangener Heldensagen überdrüssig wird und das Lied der rebellierenden Bauern singen will.