Stirbt ein Mensch in einem Krankenhaus, kommt die Leiche als Erstes in die Pathologie. Dort sind medizinische Sektions- und Präparationsassistenten zugange: Sie schneiden, sägen, wiegen die sterblichen Überreste ihnen unbekannter Menschen. Ein Job, der neben handwerklichem Geschick auch eine starke Persönlichkeit erfordert. Wer kann es schon ertragen, permanent mit dem Tod konfrontiert zu werden und mehr Zeit mit Leichen als mit Lebenden zu verbringen? Selbst wenn die Pathologie durch Serien wie CSI oder Crossing Jordan in den letzten Jahren an Glanz gewonnen hat, ist den meisten wohl klar: Die Realität sieht anders aus. Wie genau, das erzählt Paul Hille in seinem Buch.