Wolfgang Beyer und Mona Ladurners Film über Jugendliche, die sich auch unter der Nazidiktatur nicht beugen wollten, den Dienst in der HJ verweigerten, Feindsender hörten und auch ihrer Begeisterung für Jazzmusik und Swing-Tanz trotz immer härter werdender Repressionen nicht abschworen. Für nicht wenige endete das in Arbeitserziehungslagern, in Jugend-KZs oder in der Todeszelle. Der Film ist keine Geschichts-Dokumentation im klassischen Sinn, eher ein historischer Krimi, in dem die Frage nach geschichtlichen Kontinuitäten gestellt wird, nach dem Fortwirken von längst Vergangenem in der Gegenwart. Es geht um Fragen, die damals so aktuell waren wie heute: Was passiert, wenn man jungen Menschen ihre Musik nimmt, wenn man ihre Tänze verbietet, ihren Lebensstil kriminalisiert, ihre Kultur als staatsfeindlich brandmarkt? Die Band Fatima Spar und die Freedom Fries steuert die Musik zum Film bei. Sie versucht nicht, den Originalsound der dreißiger und vierziger Jahre zu.. .