Die Galvanotechnik beschreibt den Vorgang der elektrochemischen Abscheidung von metallischen Überzügen auf Substrate. Anhand eines Beispiels wird der Prozess veranschaulicht: Ein Stück Eisen wird verkupfert. Das gesäuberte Eisen wird ins Galvanisierungsbad aus Schwefelsäure und einem Kupferband getaucht. Darin spalten sich dank der positiven und der negativen angelegten Pole die Kupferionen auf und werden vom negativ geladenen Eisen angezogen. Oft werden Metalle galvanisiert, aber auch Kunststoffe und sogar organische Stoffe können mit einer dünnen Metallschicht überzogen werden, wenn eine leitende Oberfläche geschaffen wird. Durch den Prozess wird der jeweilige Gegenstand härter, glänzender und weniger anfällig für Umwelteinflüsse. Der Film erklärt die Begriffe Opferanode und Galvanische Zelle.