Die Werke des tschechischen Komponisten Antonin Dvorak sind nicht nur im höchsten Maße angenehm, sie sind auch ein dauerhafter Bestandteil des Romantischen Repertoires. Auf dem Gebiet der Sinfonie hatte Dvorak die Gabe, Tradition produktiv weiterzudenken und dabei Neues zu kreieren. Die Sinfonie Nr. 8 verdankt ihre Entstehung dem inspirierenden Umfeld von Dvoraks Sommersitz in Vysoká. Überall erklingt als cantus firmus der Unteron böhmischer Volksweisen. Dieser eindeutig slawische Charakter steht im krassen Gegensatz zum Beinamen Die Englische, welcher aus der Veröffentlichung bei einem Londoner Verlag herrührt. Das Klavierkonzert in g-moll ist der Bekanntschaft zwischen Dvorak und dem Pianisten Karel von Slavkovsky zuzuschreiben, der sich für die Verbreitung tschechischer Musik engagierte. Antonin Dvorak schrieb jedoch keinen virtuosen Reißer, sondern ein Konzert von sinfonischer Machart, bei der er vom stolzen Pathos des ersten Satzes über die innige Intimität des zweiten in.. .