Tommy. der aus einem Londoner Arbeiterviertel stammt, lebt nur noch für das Wochenende. Zusammen mit seinen Kumpels wird der Chelsea-Hooligan an jedem Spieltag zum Gewalttäter. Aufgeputscht durch Bier und Kokain prügelt man sich mit dem jeweiligen Gegner, bis aufs Blut. Der englische Spielfilm erzählt eine Geschichte über Freundschaft, Rache und Gewalt und erlaubt einen Einblick in eine ambivalente Subkultur. Regisseur Nick Love zeigt das Milieu der Hooligans im äußerst direkten Dokumentarstil. Der treibende Soundtrack (u.a. mit The Streets. The Libertines und Sham 69) erinnert an Trainspotting; das Casting sorgte für authentische Darsteller. The Football Factory ist der wohl bislang realistischste Beitrag zum Thema Hooligans.