1527 kommt in Flandern als Sohn von Claes, dem Köhler, und Soetkin, seiner Frau, Till Ulenspiegel zur Welt. Es ist jene dunkle Zeit der Inquisition, in der man auf bloßen Verdacht auf „ Ketzerei“ gefoltert wird und mitunter auch auf dem Scheiterhaufen landen kann. Der junge Till bedient sich der Maske des Narren, um für Freiheit und Gerechtigkeit und gegen Unterdrückung und Gewalt zu kämpfen. Dabei scheut erweder Konflikte mit den Obrigkeiten noch mit Kirche und Klerus. Dies führt zunächst dazu, dass er aus seiner Heimatstadt verbannt wird. Auch während seiner Abwesenheit sind Denunziationen und Verfolgungen an der Tagesordnung. So muss Till bei seiner Rückkehr erfahren, dass sein Vater wegen Ketzerei zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt wurde. Ein böswilliger Nachbar hatte ihn aus Habsucht denunziert. Später werden auch er und seine Mutter angezeigt und gefoltert. Während Soetkin an den Folgen der Folter schließlich stirbt, übersteht Ulenspiegel alles Leid, rächt sich an dem.. .