Ulrich Tukur als Literat Als Schauspieler feiert Ulrich Tukur weltweit Erfolge, doch die Vielfalt seines künstlerischen Schaffens schließt auch die Literatur ein: Die Dreharbeiten zum Film Séraphine über die Naive Malerin Séraphine de Senlis inspirierten ihn zu seiner phantastischen Novelle Die Spieluhr. Am historischen Schauplatz Schloss Bönnigheim, wo Bilder von Séraphine hängen und der Autor eine Lesung hält, spricht Ulrich Tukur mit einer Kunsthistorikerin und einem Literaturprofessor über sein Schaffen zwischen Film, Literatur und Musik – und die Verbindungen zwischen den verschiedenen Kunstformen. Séraphine 1912 zieht der deutsche Kunstsammler Wilhelm Uhde in das Städtchen Senlis, um sich dem Schreiben zu widmen und sich vom hektischen Leben in Paris zu erholen. Als Haushälterin stellt er die widerborstige und unscheinbare Séraphine ein. Eines Tages entdeckt er bei Nachbarn ein kleines auf Holz gemaltes Bild, das ihn sogleich fasziniert. Zu seiner großen.. .