Der kambodschanische Grenzort Poipet ist ein unbedeutendes Nest, bis Spielkasinos ihn zu einem Eldorado für thailändische Glücksspieler, Geschäftsleute und Händler werden lassen. Aus allen Teilen Kambodschas strömen die Menschen herbei, in der Hoffnung Arbeit und ein besseres Leben zu finden. Die meisten werden bitter enttäuscht, die Slumgebiete der Stadt wachsen von Tag zu Tag. Aufgrund der extremen Armut müssen alle arbeiten und Geld nach Hause bringen
- auch die Kinder. Über 70 Prozent von ihnen sind nie länger zur Schule gegangen. Dabei sind gerade die Kinder in ständiger Gefahr, denn mittlerweile gilt Poipet als eine Drehscheibe des Menschenhandels in Südostasien.