s/w Das Stille, Beobachtende und Absurde macht das Geheimnis von Ilse Aichingers Poesie aus, das die Filmbilder von » Wo ich wohne« bewahren. Figuren aus Erzählungen werden lebendig in einem Haus, dessen Stockwerke nach unten sinken. Auch die von Ilse Aichinger gedrehten, nie gezeigten Super-8-Filme halten das Erstaunen darüber wach, dass wir uns vorfinden, und wie wir uns vorfinden in einer Welt. Der Film verführt auf sinnliche Weise, sich auf das Werk von Ilse Aichinger einzulassen, welches in seiner Einzigartigkeit für das 20. Jahrhundert steht und zugleich in seiner existentiellen Dimension zeitlos ist. Pressezitate: Christine Nagels Annäherung an eine bedeutende Dichterin ist ein Exerzitium des Sehens und des Hörens. Ein fein dosiertes Gegengift gegen die Wikipedia- Diktatur der Informationsgesellschaft. (Badische Zeitung) Manche Filme sind Tagträumen gleich, sehr präzisen Träumen‹, sagt Ilse Aichinger hier an einer Stelle. Das trifft auch für diesen Film zu. Er ist das.. .