Auszüge aus Briefen, Notizen und dem Werk: »Die Genealogie der Moral«, »Ecce Homo« und »Der Antichrist«. Eine Textauswahl mit kurzen Musiksequenzen Dieses Hörbuch unternimmt den Versuch, die Gedankendichtung Nietzsches in engem Zusammenhang mit seinem Leben, seiner Person darzustellen. Der Titel des Hörbuches ist daher eher wörtlich zu verstehen. Fokussiert (ecce) wird Nietzsche als Mensch (homo), als Dichter-Philosophen-Person, die untrennbar mit ihrem Werk verwoben ist. Neben Auszügen aus dem »Ecce Homo« sind Sequenzen aus dem »Antichrist«, der »Genealogie der Moral«, aber auch aus Briefen, Notizen und autobiografischen Aufzeichnungen zu hören. Sie lassen erkennen, dass ein strikter Dualismus von Leben und Werk nicht haltbar ist. »... wir sind zum Leben, zum richtigen und einfachen Sehen und Hören, zum glücklichen Ergreifen des Nächsten und Natürlichen verdorben und haben bis jetzt noch nicht einmal das Fundament einer Kultur, weil wir selbst nicht davon überzeugt sind, ein.. .
Seit jeher stellen wir Menschen uns die Frage, wie Glück zu definieren ist oder ob es überhaupt definiert werden kann. Wir glauben, ein Recht auf dieses Glück zu haben, uns sogar gegen das Un-Glück versichern zu können und klagen auf entgangene Lebensfreude. Laut Epikur sollten wir jedoch immer daran denken, dass die Zukunft weder ganz noch gar nicht in unserer Hand liegt, damit wir nicht ständig erwarten, was geschehen wird, und nicht zweifeln an dem, was nicht geschehen wird. Die vorliegende Anthologie beschäftigt sich mit philosophischen Annäherungen an das Glück, denn kaum eine andere Wissenschaft scheint so geeignet, die verschiedenen Glückskonzepte von der Antike bis zur Neuzeit in ihrer existentiellen Tiefe lebendig zu halten. Das Hörbuch bietet somit Anregungen und Anstöße zu dem eigenen Entwurf für das Gelingen des Lebens. 1 Begleitheft mit allen Texten sowie Kurzbiographie der Philosophen Textauszüge von Platon, Aristoteles, Epikur, Seneca, Plutarch, Epiktet, .. .
Für unzählige Suchende auf dem spirituellen Weg wurde die Lektüre dieses Buches zu einem Schlüsselerlebnis. Was der Autor von seinem japanischen Meister lernte und hier vermittelt, betrifft keineswegs nur das treffsichere Hantieren mit Pfeil und Bogen. Hier geht es um die Essenz jeder künstlerischen Gestaltung, den Angelpunkt jeder von echter Spiritualität getragenen Lebenspraxis. Denn wer das Geheimnis der “kunstlosen Kunst” des Bogenschießens beherrscht, der entdeckt auch die Kunst des Lebens.
Was kümmern Selbstapotheose und einige Fehlgriffe, die vielleicht zudem als solche so eindeutig nicht sind!? – Für dieses Buch braucht man einen guten Humor – und ein reges Interesse am selbstbiografisch-selbstreferentiellen Spätwerk Friedrich Nietzsches, dessen Stil, Esprit und Eleganz wohl noch einige Zeit als Maßstab für die deutschsprachige Literatur gelten wird. Fest steht: Diese erste Volltext-Hörbuchausgabe des onomato Verlags »fördert das Verstehen von der schriftstellerischen Meisterschaft Nietzsches. .. Dafür öffnet Grube die Sinne«. (Martin Maria Schwarz) »»Emanzipation des Weibes« - das ist der Instinkthaß des mißratenen, das heißt gebäruntüchtigen Weibes gegen das wohlgeratene - der Kampf gegen den »Mann« ist immer nur ein Mittel, Vorwand, Taktik. Sie wollen, indem sie sich hinaufheben, als »Weib an sich«, als höheres Weib, als »Idealistin« von Weib, das allgemeine Rangniveau des Weibes herunterbringen; (...) im Grunde sind die Emanzipierten die Anarchisten in de Welt. ..
Mit dem Wort „Philosophie“ verbindet man gewöhnlich den Versuch, ein umfassendes Weltbild zu entwerfen und zu begründen. Die Metaphysik ist das Herzstück dieser theoretischen Unternehmung. Über den Bereich des naturwissenschaftlich Überprüfbaren hinaus versucht die Metaphysik letzte Grundfragen vor dem kritischen Auge der Vernunft zu prüfen: Gibt es Beständiges, oder ist alles im Fluss? Gibt es nur Materie oder auch Geist? Gibt es Freiheit, oder ist alles determiniert? Gibt es autonome Personen oder nur das biologische Lebewesen Mensch? DIE WIRKLICHKEIT DES FREIEN WILLENS Sind wir frei zu tun, was wir wollen? Oder wollen wir nur, was die Natur, die Gene, das Gehirn auch ohne unser bewusstes Wollen schon längst vorherbestimmt haben? Was wollen wir überhaupt unter Freiheit verstehen? Welche Freiheitsbegriffe gibt es? Ist Freiheit eventuell sogar mit natürlicher Determination vereinbar? Die drei klassischen Positionen in der philosophischen Freiheitsdebatte werden erläutert und.. .
Mit dem Wort „Philosophie“ verbindet man gewöhnlich den Versuch, ein umfassendes Weltbild zu entwerfen und zu begründen. Die Metaphysik ist das Herzstück dieser theoretischen Unternehmung. Über den Bereich des naturwissenschaftlich Überprüfbaren hinaus versucht die Metaphysik letzte Grundfragen vor dem kritischen Auge der Vernunft zu prüfen: Gibt es Beständiges, oder ist alles im Fluss? Gibt es nur Materie oder auch Geist? Gibt es Freiheit, oder ist alles determiniert? Gibt es autonome Personen oder nur das biologische Lebewesen Mensch? DIE WIRKLICHKEIT DES GEISTES Schon die Denker der Antike fragten sich, ob die Seele vom Körper verschieden sei, vielleicht sogar den Tod des Körpers überleben könnte. Wie kommt es, dass unser Gehirn etwas erlebt und fühlt? Hat der menschliche Geist eigenständige kausale Kräfte oder ist er nur ein wirkungsloses Nebenprodukt des Gehirns? Können die Gesetze der Physik vom Geist außer Kraft gesetzt werden? Drei klassische Positionen werden.. .
Mit dem Wort „Philosophie“ verbindet man gewöhnlich den Versuch, ein umfassendes Weltbild zu entwerfen und zu begründen. Die Metaphysik ist das Herzstück dieser theoretischen Unternehmung. Über den Bereich des naturwissenschaftlich Überprüfbaren hinaus versucht die Metaphysik letzte Grundfragen vor dem kritischen Auge der Vernunft zu prüfen: Gibt es Beständiges, oder ist alles im Fluss? Gibt es nur Materie oder auch Geist? Gibt es Freiheit, oder ist alles determiniert? Gibt es autonome Personen oder nur das biologische Lebewesen Mensch? DIE WIRKLICHKEIT DER PERSON Was macht eine Person aus? Gelten für Personen dieselben Identitätsbedingungen wie für andere raum-zeitliche Objekte? Können nur Menschen Personen sein? Sind alle Menschen Personen? Wann fängt das personale Leben an? Wie können Personen trotz all der körperlichen und geistigen Veränderungen im Laufe des Lebens dieselben bleiben? Die drei klassischen Kriterien für personale Identität werden kritisch untersucht: das. ..
Mit dem Wort „Philosophie“ verbindet man gewöhnlich den Versuch, ein umfassendes Weltbild zu entwerfen und zu begründen. Die Metaphysik ist das Herzstück dieser theoretischen Unternehmung. Über den Bereich des naturwissenschaftlich Überprüfbaren hinaus versucht die Metaphysik letzte Grundfragen vor dem kritischen Auge der Vernunft zu prüfen: Gibt es Beständiges, oder ist alles im Fluss? Gibt es nur Materie oder auch Geist? Gibt es Freiheit, oder ist alles determiniert? Gibt es autonome Personen oder nur das biologische Lebewesen Mensch? DIE WIRKLICHKEIT DER SUBSTANZ Die Frage nach der Substanz ist eines der zentralen Themen der Philosophie. Sind nur die Elementarteilchen Einzeldinge und alles andere nichts weiter als Anordnungen von Elementarteilchen? Oder gibt es neue, höherstufige Einzeldinge, etwa eine Zelle oder ein Organismus, die mehr sind als nur die Summe ihrer Teile? Was macht dieses „mehr“ aus? Die Einzeldinge verändern sich in der Zeit. Wie kann etwas dasselbe.. .
Mit dem Wort „Philosophie“ verbindet man gewöhnlich den Versuch, ein umfassendes Weltbild zu entwerfen und zu begründen. Die Metaphysik ist das Herzstück dieser theoretischen Unternehmung. Über den Bereich des naturwissenschaftlich Überprüfbaren hinaus versucht die Metaphysik letzte Grundfragen vor dem kritischen Auge der Vernunft zu prüfen: Gibt es Beständiges, oder ist alles im Fluss? Gibt es nur Materie oder auch Geist? Gibt es Freiheit, oder ist alles determiniert? Gibt es autonome Personen oder nur das biologische Lebewesen Mensch? DIE WIRKLICHKEIT DES SPEKULATIVEN DENKENS Kann ein rational begründetes Weltbild entworfen werden, das auf spekulativem Denken beruht? Was ist der Gegenstand und die Methode der Metaphysik? Die Methode der am meisten verbreiteten Metaphysik wird dargestellt und von anderen Wissenschaften abgesetzt. Dabei geht es nicht um starre, dogmatische Thesen. Die im Prozess des spekulativen Denkens gestellten Fragen haben oft mehr als nur eine vernünftige.. .
Mit dem Wort „Philosophie“ verbindet man gewöhnlich den Versuch, ein umfassendes Weltbild zu entwerfen und zu begründen. Die Metaphysik ist das Herzstück dieser theoretischen Unternehmung. Über den Bereich des naturwissenschaftlich Überprüfbaren hinaus versucht die Metaphysik letzte Grundfragen vor dem kritischen Auge der Vernunft zu prüfen: Gibt es Beständiges, oder ist alles im Fluss? Gibt es nur Materie oder auch Geist? Gibt es Freiheit, oder ist alles determiniert? Gibt es autonome Personen oder nur das biologische Lebewesen Mensch? DIE WIRKLICHKEIT DES ABSTRAKTEN Das Universalienproblem ist eines der großen „Schlachtfelder“ der abendländischen Geistesgeschichte. Gibt es neben den konkreten Einzeldingen in Raum und Zeit auch noch eine Dimension des Allgemeinen, Abstrakten und Überzeitlichen? Ist die Mathematik eine Wissenschaft, die den Bereich des Abstrakten erforscht? Können wir das Verstehen von Sprache nur erklären, wenn wir einen Bereich der Ideen annehmen, der von.. .
»die große Gebrauchsanweisung Gottes« Auszüge aus den Briefen und dem Werk, zusammengestellt und kommentiert von Axel Grube. »Warum hat man uns das Geschlecht heimatlos gemacht, statt das Fest unserer Zuständigkeit dorthin zu verlegen? Gut, ich will zugeben, es soll nicht uns gehören, die wir nicht imstande sind, so unerschöpfliche Seeligkeit zu verantworten und zu verwalten. Aber warum gehören wir nicht zu Gott von dieser Stelle aus?« In der Frage z.B. nach religiöser Einbindung des Geschlechtlichen, die ja paradoxerweise gerade auch nach der sogenannten »sexuellen Revolution« eine reziproke Bedeutung gewonnen hat, werden Rilkes geistige Bezüge zu Gruppen der ketzerischen Tradition, zu gnostischen Mustern, ja überhaupt zur jahrtausendealten verdrängten, aber unterschwellig immer virulenten Tradition des »freien Geistes« deutlich. Was Rilke mit anderen »offenen Quellen« dieser Geistesströmung, wie Nietzsche, Heine, Kierkegaard und Hölderlin, gemeinsam hat, ist das Vertrauen in.. .
Rainer Maria Rilke studierte Literatur, Kunstgeschichte und Philosophie und war einer der bedeutendsten deutschsprachigen Lyriker. Die Beobachtung menschlicher Beschaffenheit, Kritik am abendländischen Christentum als auch an den naturwissenschaftlichen Bestimmungen kennzeichnen sein Welterfassen (Hiersein - Rilke). Er gehörte dem neuromantischen Kreis Jung-Prag an. Seine Werke weisen aber auch symbolistische und expressionistische Elemente auf. Rilke erzählt träumerisch, schwermütig und voll sprudelndem Lebensgefühl. Zu hören sind: Die Flucht / Das Märchen von den Händen Gottes / Die Turnstunde / Wie der Verrat nach Russland kam / Eine Geschichte, dem Dunkel erzählt / Kunstwerke / Heiliger Frühling / Feder und Schwert / Eine Begegnung
Sokrates, etwa im Jahre 469 vor Christus geboren, wurde um Jahre 399 der Prozess gemacht. Er wurde wegen „Asebie“, also Unfrömmigkeit, der Prozess gemacht und für schuldig erklärt. Unmittelbar an den Schuldspruch schloss sich eine zweite Verhandlung über das Strafmaß an. Die Ankläger hatten die Todesstrafe gefordert. Dem Angeklagten stand nach dem Gesetz das Recht zu, eine andere Strafe zu fordern, gleichzeitig aber seine Schuld anzuerkennen. Sokrates, von seiner Unschuld überzeugt, widerstrebte es jedoch überhaupt eine Strafe für sich zu fordern, was er in seiner Verteidigungsrede zum Ausdruck brachte. Die Abstimmung erbrachte daraufhin eine noch größere Mehrheit als vorher für den Antrag der Ankläger: Tod durch den Giftbecher. Die Apologie ist zwar keineswegs die Komplizierteste Schrift Platons und Schleiermachers Epoche liegt so weit nicht zurück; dennoch gibt der ungeübte Leser den Text oft eher aus der Hand, als er sich vorgenommen hat. Etwas entzieht sich dem schnellen.. .
Julien Offray de La Mettrie, geboren 1709 in Saint-Malo und gestorben 1751 in Potsdam, war ein französischer Arzt und Philosoph. Durch seine Schrift „Der Mensch eine Maschine“ wurde er zu einem wichtigen Denker des Materialismus. In seiner Schrift hebt er den Dualismus von Geist und Materie auf. Dem setzt er eine die Sinnfreuden bejahende und individualistische Haltung entgegen. Nebst Verfolgung der Kirche und Zensur wurde er auch von den französischen Philosophen der Aufklärung totgeschwiegen und dann aus ihrem „Kreis der Philosophen“ ausgeschlossen.
Entschlossenheit, Großmut, Klugheit und Gerechtigkeit - das sind die Eigenschaften, deren Zusammenklang sich Machiavelli für seine Herrschergestalt wünscht. Hinzu kam seine Beurteilung aus Geschichte und eigener Erfahrung, dass die Interessen des Staates und seine Sicherheit in der Politik den Vorrang vor allen ethnischen Erwägungen haben müssen. Machiavellis Traktat Il Principe ist unter den Titeln Der Fürst, Le Prince und The Prince Weltliteratur und über Jahrhunderte politische Richtschnur geworden.
Die Weisheiten des Sun Tsu Ein Klassiker der Militärtheorie, Geschichte und Philosophie: Schon 2500 Jahre lang beherzigen Philosophen wie Manager die Lehren des Theoretikers, der den Krieg ablehnte und seine Regeln minutiös beschrieb. Dieses Hörbuch: präsentiert die neu überarbeitete Übersetzung eines Klassikers der Militärtheorie, Geschichte und Philosophie. Inhalt: 01. Sun Tsus Kunst des Krieges. Eine kurze Einführung von Gregor Paul 03:13 min. 02. Sun Tsus: Die Kunst des Krieges 1. Die Planung 05:27 min. 03. 2. Die Kriegsführung 03:07 min. 04. 3. Die offensive Strategie 04:59 min. 05. 4. Die taktischen Einteilungen 03:03 min. 06. 5. Die Kraft 02:21 min. 07. 6. Die Stärken und Schwächen 06:14 min. 08. 7. Die Bewegung 05:40 min. 09. 8. Die taktischen Varianten 03:21 min. 10. 9. Die Armee auf dem Marsch 06:57 11. 10. Die Beschaffenheit des Geldes 07:00 min. 12. 11. Die neun verschiedenen Arten vom Gelände 11:40.. .
Eine Einführung von Karlheinz Hülser Platons „Politeia“ gehört zu den berühmtesten Schriften der abendländischen Philosophie. Der Schüler des Sokrates und Lehrer des Aristoteles entwirft darin ein Bildungsprogramm, dem die Idee zugrunde liegt, Macht mit Vernunft zu verbinden. Dieses Hörbuch ist ein Wegbegleiter für die Lektüre dieses zentralen und dieses zentralen und komplexen Werks.
Eine kleine Zeitreise durch die Geschichte der abendländischen Philosophie. Von den Vorsokratikern bis zur Dekonstruktion stellt die Autorin bedeutende Philosophen und maßgebliche Strömungen anhand exemplarischer Gedanken, berühmter Zitate und markanter Stichworte vor. Wer sich auf diese Reise einlässt, gelangt »zu einer ganz eigentümlichen Bekanntschaft mit sich selbst« und wird feststellen, dass man sich »in seinem Tun und Lassen im großen Horizont der philosophischen Tradition verstanden fühlen kann«. (Rüdiger Safranski)
DENKER DES ABENDLANDES ungekürzte Originalfassung Bertrand Russell, einer der bedeutendsten Philosophen, verfolgt die Geschichte der abendländischen Philosophie von ihren Anfängen im alten Griechenland bis in die Moderne. Der Hörer erlebt die ganze Vielfalt des Denkens, beginnend mit den großen griechischen Philosophen Pythagoras, Plato, Aristoteles, über die Denker der neueren Zeit, wie Descartes, Leibniz, Kant, Hegel, Schopenhauer bis zu den Philosophen Nicolai Hartmann, Heidegger, Sartre und Jaspers. Das Hörbuch stellt auch die verschiedenen Systeme abendländischen Denkens dar. Insbesondere zeigt es die geschichtlichen und soziologischen Situationen, aus denen sich die bleibenden Leistungen der großen Denker entwickelten. Wert und Reiz des Hörbuches werden noch dadurch erhöht, dass es von einem der größten Philosophen und Träger des Nobelpreises allgemeinverständlich und zugleich geistvoll geschrieben wurde. UNGEKÜRZTE ORIGINALFASSUNG
Aristoteles, einer der bedeutendsten Philosophen, lebte von 384 – 322 v. Chr. Er war Schüler Platons und Lehrer Alexanders des Großen. Für seinen Sohn Nikomachos schrieb er einen Leitfaden zum rechten Leben, der als „Nikomachische Ethik“ eins der Hauptwerke der philosophischen Ethik wurde. Im Abschnitt über die menschlichen Gemeinschaften erörtert Aristoteles „Die Bestimmung des Menschen zur Gemeinschaft“. Er geht dabei den Fragen nach, was Freundschaft sei, erörtert die Unterschiede in den Befreundungsverhältnissen sowie deren Rechtsverhältnis im Staate, in der Familie und in der wirtschaftlichen Gemeinschaft.
Die hellsichtige Prosa, die unkonventionellen Einsichten des Heinrich Heine in die Grundzüge, die Mentalitäten der abendländisch-christlichen Kultur sind bis heute gültig - und wenig gelesen. Auch das ist ein Movens für diese Volltextausgabe des onomato-Verlags: Sprache und Gedanken des stilistisch begeisternden Textes in der Fortführung des Ältesten, der »oral tradition«, zu erinnern. »Denn das Christentum ist eine Idee und als solche unzerstörbar und unsterblich wie jede Idee. Was ist aber diese Idee? Eben weil man diese Idee noch nicht klar begriffen und Äußerlichkeiten für die Hauptsache gehalten hat, gibt es noch keine Geschichte des Christentums.« (Heinrich Heine: Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland) VOLLTEXTLESUNG
»Wie in seinen Äußerungen über Goethe, so auch in seiner Beurteilung anderer Schriftsteller, verriet Börne seine Nazarenische Beschränktheit. Ich sage nazarenisch, um mich weder des Ausdrucks »jüdisch« noch »christlich« zu bedienen, obgleich beide Ausdrücke für mich synonym sind und von mir nicht gebraucht werden, um einen Glauben, sondern um ein Naturell zu bezeichnen. »Juden« und »Christen« sind für mich ganz sinnverwandte Worte im Gegensatz zu «Hellenen«, mit welchem Namen ich ebenfalls kein bestimmtes Volk, sondern eine sowohl angeborene als angebildete Geistesrichtung und Anschauungsweise bezeichne.« (Heinrich Heine: Ludwig Börne. Erstes Buch) VOLLTEXTLESUNG
ßCusanus - Das Unbegreifliche begreifen Die Worte des großen christlichen Philosophen Cusanus eröffnen eine faszinierende Gedankenwelt, in der Mystik und Vernunft, Philosophie und Religion eine bemerkenswerte Synthese eingehen. Die melancholischen und von Wahrheitsliebe durchdrungenen Visionen des Friedensstifters können auch den Menschen des 21. Jahrhunderts ungeahnte Perspektiven bieten. Mit einer ausführlichen Einleitung.
Lassen Sie sich einladen zu einer kleinen Zeitreise und erleben Sie den großen Philosophen ganz aus der Nähe! »Der Begriff der ‚platonischen Liebe’ bedeutet für uns eine vage Form von asexuellem oder nichtsexuellem Gefühl. Ist es wirklich das, was Ihnen vorschwebte?« »Mitnichten. Worauf ich hinauswollte, war Eros – jedoch Erotik ihrer wirklichen Idee nach verstanden, nicht in ihrer niedrigsten Erscheinungsweise.« Fiktive Gespräche lassen Persönlichkeiten der Vergangenheit wieder lebendig werden. Mit Einführung und Kurzbiografie.
Lucius Annaeus Seneca war römischer Philosoph, Staatsmann und Dramatiker. Er zählt zu den wichtigsten Vertretern der Stoa, nebst Marc Aurel, Cicero und Epiktet. Primär befasste er sich mit den Fragen der rechten Lebensführung. Es sei die Pflicht jedes Menschen Gutes zu tun. Armut sei keine Pflicht des Weisen, solange der Reichtum ehrlich verdient und überlegt eingesetzt werde. Er sah sich selbst aber nicht als vollkommenen Weisen: Ich preise das Leben, nicht wie ich es führe, sondern wie ich weiß, dass es geführt werden muss. Doch in seiner Gewissheit war, dass er der Tugend, wenn er ihr auch hinterherhinke, ihr doch stetig folge. In De vita beata schreibt er seinem Bruder Gallio Betrachtungen vom glückseligen Leben. Übersetzung durch Albert Forbiger von 1867.
Klar, allgemeinverständlich und mit Blick auf das Wesentliche schildert Otfried Höffe den Weg der Philosophie von ihren Anfängen im antiken Griechenland bis heute. Er greift aus dem schier unerschöpflichen Reichtum die wichtigsten Themen, Personen, Schulen und Werke heraus und veranschaulicht daran die Entwicklung des philosophischen Denkens. Das Hörbuch ist zugleich eine Einführung in die Philosophie, die hilft, unter Anleitung der großen Philosophen selber philosophieren zu lernen. - Anfänge. Vor Sokrates - Hoch-Zeit in Athen - Hellenismus und Spätantike - Von Augustinus bis Bernhard von Clairvaux - Von Albert dem Großen bis Marsilius von Padua - Renaissance und Humanismus - Rationalismus und Empirismus
Der Mensch ist sich selbst noch immer das rätselhafteste Wesen. Daran ändern auch die Fortschritte der Wissenschaften vom Menschen nichts. Es kommt darauf an, jenseits einer Absolutsetzung entweder biologischer Erklärungen (Biologismus) oder kultureller Erklärungen (Kulturalismus), die sich auf das Leben und die Gesetze, unter die das Leben tritt, beziehen, wieder eine wissenschaftlich informierte und philosophisch reflektierte Position einzunehmen. Der Mensch soll nicht auf das reduziert werden, was er als (pure) Natur ist oder als (absoluter) Geist sein will. Philosophische Anthropologie und Ethik finden hier ihre modernen Aufgaben. Prof. Dr. Jürgen Mittelstraß Ordinarius der Philosophie an der Universität Konstanz, seit 1990 zugleich Direktor des Zentrums Philosophie und Wissenschaftstheorie. 1984 - 1990 Mitglied des Wissenschaftsrates. 1997 - 1999 Präsident der Allgemeinen Gesellschaft für Philosophie in Deutschland.
Neben anderen Wissenschaften bemüht sich auch die Philosophie darum, den Menschen zu verstehen. Sie fragt, wie wir trotz aller Krisen zufrieden mit unserem Leben sein können. Nicht Gesundheit, Reichtum oder Erfolg sind dabei tatsächlich wichtig. Auf zwei Dinge komm es an. Erstens, ob wir tiefe persönliche Beziehungen haben, Menschen lieben und geliebt werden. Und zweitens, ob wir etwas tun, das nicht nur für uns selbst sinnvoll, sondern auch für die Gemeinschaft und Schöpfung wertvoll ist. EMOTIONEN UND VERNUNFT Vernünftig über Gefühle nachzudenken – ist das nicht ein Widerspruch? Sind Emotionen nicht gerade das im Menschen, was sich der Vernunft und einer philosophischen Reflexion entzieht? Anhand der Theorie der Emotionen der Stoiker, Aristoteles und Thomas von Aquin wird dargelegt, dass viele unserer Emotionen einen großen Vernunft-Anteil haben. Das Werturteil bestimmt, welche Emotionen wir haben. Ist es grundsätzlich schlecht, emotional zu reagieren?
Neben anderen Wissenschaften bemüht sich auch die Philosophie darum, den Menschen zu verstehen. Sie fragt, wie wir trotz aller Krisen zufrieden mit unserem Leben sein können. Nicht Gesundheit, Reichtum oder Erfolg sind dabei tatsächlich wichtig. Auf zwei Dinge komm es an. Erstens, ob wir tiefe persönliche Beziehungen haben, Menschen lieben und geliebt werden. Und zweitens, ob wir etwas tun, das nicht nur für uns selbst sinnvoll, sondern auch für die Gemeinschaft und Schöpfung wertvoll ist. LEIDEN UND TOD Ein Leben gelingt nicht nur dann, wenn alles nach unseren Wünschen läuft. Zu einem „gelingenden Leben“ gehört auch die Auseinandersetzung mit Krisen und Scheitern. Die Auswirkungen der Dinge, die in unserem Leben passieren oder nicht passieren, haben ganz wesentlich mit der inneren Einstellung zu tun. Dabei zeigt sich: Seblst dann, wenn wir in unserem Leben Krisen bewältigen können – stellt der Tod nicht letztlich den ganzen Sinn unseres Lebens in Frage? Oder ist der Tod.. .
Neben anderen Wissenschaften bemüht sich auch die Philosophie darum, den Menschen zu verstehen. Sie fragt, wie wir trotz aller Krisen zufrieden mit unserem Leben sein können. Nicht Gesundheit, Reichtum oder Erfolg sind dabei tatsächlich wichtig. Auf zwei Dinge komm es an. Erstens, ob wir tiefe persönliche Beziehungen haben, Menschen lieben und geliebt werden. Und zweitens, ob wir etwas tun, das nicht nur für uns selbst sinnvoll, sondern auch für die Gemeinschaft und Schöpfung wertvoll ist. GLÜCK, SINN UND DAS GELUNGENE LEBEN Gibt es etwas, das alle Menschen wollen? Das Glück vielleicht? Worum geht es beim Glück? Oder ist es ein sinnvolles Leben, was alle Menschen wollen? Aber was ist der Sinn des Lebens? Eine dritte Antwort ist, dass alle Menschen ein Leben wollen, das ihren Wünschen und Interessen entspricht. Aber wissen die Menschen eigentlich so genau, was sie sich wirklich wünschen? Kennen sie ihre „wahren Interessen“? Wie sieht ein „gelungenes Leben“ als letztes Ziel aus?
Dieses Hörbuch lädt ein zu einer abenteuerlichen Reise – zurück in die Zeit, in der das abendländische Denken seinen Anfang nahm: Die ersten Naturphilosophen, die Pythagoreer und die Atomisten gilt es ebenso zu entdecken wie die verführerische Kunst der Sophisten.
Aristoteles oder Augustinus, Hegel oder Hume, Fichte oder Feuerbach: Im dritten und abschließenden Teil dieses Hör- und Denkvergnügens lernen Sie diese und andere große Philosophen kennen und nähern sich der Philosophie auf unkonventionelle Art. GEKÜRZTE FASSUNG des gleichnamigen Buchs
Ob Voltaire, Thomas von Aquin oder Heidegger: Mit diesem Hör- und Denkvergnügen lernen Sie diese und andere große Philosophen kennen und nähern sich der Philosophie auf unkonventionelle Art. GEKÜRZTE FASSUNG des gleichnamigen Buches
Prof. Dr. Harald Lesch ist Professor für Theoretische Astrophysik am Institut für Astronomie an der Ludwig-Maximilians-Universität und Professor für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie in München. Prof. Dr. Wilhelm Vossenkuhl ist Ordinarius für Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Wissenschaft und Kultur in Europa verdanken den großen Denkern viel. Sie haben seit den Anfängen im antiken Griechenland die fruchtbarsten Impulse für die Entwicklung des Abendlandes gegeben. Ohne sie hätte Europa keine kulturelle Identität und kein geistiges Erbe, aus dem auch künftige Generationen schöpfen können. Inhalt: CD 1: ÜBER PHILOSOPHIE & ÜBER WEISHEIT CD 2: DIE NATURPHILOSOPHEN AUS MILET & PYTHAGORAS CD 3: HERAKLIT UND PARMENIDES & EMPEDOKLES & PHILOLAOS CD 4: LEUKIPP UND DEMOKRIT & ANAXAGORAS UND DIOGENES CD 5: DIE SOPHISTEN & DIE VORSOKRATIKER - EINE BILANZ
Wissenschaft und Kultur in Europa verdanken den großen Denkern viel. Sie haben seit den Anfängen im antiken Griechenland die fruchtbarsten Impulse für die Entwicklung des Abendlandes gegeben. Ohne sie hätte Europa keine kulturelle Identität und kein geistiges Erbe, aus dem auch künftige Generationen schöpfen können. Inhalt: CD 1: SOKRATES & PLATON CD 2: ARISTOTELES & STOA CD 3: EPIKUR & CICERO CD 4: NEUPLATONISMUS & ANTIKE HILOSOPHIE – EIN RÜCKBLICK CD 5: AUGUSTINUS – EINE ZEITENWENDE & ANSELM VON CANTERBURY UND SEIN GOTTESBEWEIS
Wissenschaft und Kultur in Europa verdanken den großen Denkern viel. Sie haben seit den Anfängen im antiken Griechenland die fruchtbarsten Impulse für die Entwicklung des Abendlandes gegeben. Ohne sie hätte Europa keine kulturelle Identität und kein geistiges Erbe, aus dem auch künftige Generationen schöpfen können. Inhalt: CD 1: HOCHSCHOLASTIK – ALBERT MAGNUS UND THOMAS VON AQUIN & NOMINALISMUS – JOHANNES DUNS SCOTUS UND WILHELM VON OCKHAM CD 2: NICOLAUS CUSANUS UND DIE RENAISSANCE & BEGINN DER NATURWISSENSCHAFTEN CD 3: DESCARTES – AUFBRUCH IN DIE MODERNE & THOMAS HOBBES UND JOHN LOCKE – DER ENGLISCHE EMPIRISMUS CD 4: DIE ERSTEN SYSTEME DER PHILOSOPHIE – SPINOZA, LEIBNIZ, NEWTON & DER WEG ZUR AUFKLÄRUNG – MONTAIGNE, PASCAL, VOLTAIRE CD 5: DAVID HUME – EINE REVOLUTION DER MORAL & IMMANUEL KANT – DER HÖHEPUNKT DER AUFKLÄRUNG
Kaum ein Text der abendländischen Philosophiegeschichte hat eine so vielgestaltige Wirkungsgeschichte hervorgerufen wie das »Symposion« von Platon. Insbesondere die von Sokrates wiedergegebenen Worte der Weisheitspriesterin Diotima (mit einem allerdings nicht geringen dualistischen Gout) haben ihren mäandernden Weg über die italienische Renaissance bis hin zur deutschen Romantik, zu Novalis und Hölderlin, genommen, um dann in der Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert, etwa durch Musil im »Mann ohne Eigenschaften«, abermals aufzuleben. Mit der Übertragung von Ute Schmidt-Berger wird »Das Trinkgelage«, das Gespräch von Dichtern, Sophisten, Rhetoren, alten Weisen und schönen Jünglingen über die Natur des Eros, im Wechsel von mythologischer, rhetorischer und dialektischer Rede lebendig vergegenwärtigt. Unverstellt richtet sich so der Blick unter anderem auf die Erostheologie Diotimas, die auch heute noch überraschend aktuell erscheint. VOLLTEXTLESUNG
Sympósion heißt Trinkgelage. Die Teilnehmer „lagerten“ sich halb aufgereichtet auf einer „Klìne“ – einer hochbeinigen Liege, die zwei bis drei Personen Platz bot. Trinkgefäße wurden herumgereicht. Man erzählte und diskutierte. Bei Platon versammeln sich Sokrátes, der Komödiendichter Aristophánes, der Politiker Alkibiádes, ein Arzt namens Eryxímachos, dessen Freund Phaídros, der junge preisgekrönte Tragödiendichter Agáthon und dessen älterer Liebhaber Pausanías zu einem solchen Trinkgelage und beschließen, den Éros zu lobpreisen, den „noch kein Mensch bis auf den heutigen Tag gewagt (habe) würdig zu besingen“. Das Symposion ist das größte Kunstwerk unter den Platonischen Dialogen, eine der vollendetsten Prosaschriften der ganzen Antike und eines der größten Kunstwerke in der philosophischen Literatur überhaupt. Der berühmte Text erscheint zum ersten Mal als Hörbuch. Genial schlüpft Martin Reinke in die unterschiedlichen Rollen der Teilnehmer des Trinkgelages und lässt so die.. .
Schwere Bücher leicht verpackt Eine Kurzbesichtigung von 16 zentralen Werken der Philosophiegeschichte: - Platon: Der Staat - Augustinus: Bekenntnisse - Machiavelli: Der Fürst - Montaigne: Essais - Descartes: Abhandlung über die Methode - Pascal: Gedanken - Locke: Zwei Abhandlungen über die Regierung - Kant: Kritik der reinen Vernunft - Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung - Kierkegaard: Entweder - Oder - Marx: Das Kapital - Nietzsche: Also sprach Zarathustra - Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus - Heidegger: Sein und Zeit - Popper: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde - Rawls: Eine Theorie für Gerechtigkeit
Schwere Bücher leicht verpackt - Platon: Der Staat - Aristoteles: Metaphysik - Marc Aurel: Selbstbetrachtung - Augustinus: Bekenntnisse - Boethius: Trost der Philosophie - Thomas von Aquin: Summe der Theologie - N. von Kues: Die belehrte Unwissenheit - Machiavelli: Der Fürst - Montaigne: Essais - Descartes: Abhandlung über die Methode - Hobbes: Leviathan - Pascal: Gedanken - Spinoza: Die Ethik - Locke: Zwei Abhandlungen über die Regierung - Hume: Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand - Montesquieu: Vom Geist der Gesetze - Rousseau: Emile - Kant: Kritik der reinen Vernunft - Hege: Phänomenologie des Geistes - Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung - Feuerbach: Das Wesen des Christentums - Kierkegaard: Entweder – Oder - Mill: Über die Freiheit - Marx: Das Kapital - Nietzsche: Also sprach Zarathustra - Wittgenstein: Tractatus logico – philosophicus - Spengler: Der Untergang des Abendlandes - Heidegger: Sein und Zeit -.. .
Philosophiegeschichte einmal anders: Luciano De Crescenzo erzählt, kenntnis- und anekdotenreich, die Geschichte und die Gedanken der griechischen Philosophen. Und beweist nebenbei, dass nicht die Philosophie langweilig ist, sondern höchstens die, die darüber schreiben. UNGEKÜRZTE LESUNG
Diese kulturen- und epochenübergreifende Einführung in Begriff und Geschichte der Gerechtigkeit reicht von der Frühzeit des Menschen bis in das heutige Zeitalter der Globalisierung. Höffes historisch und systematisch kompetente Darlegung behandelt einen zentralen Grundsatz des menschlichen Zusammenlebens. Otfried Höffe ist o. Professor für Philosophie und Leiter der Forschungsstelle Politische Philosophie an der Universität Tübingen.
Neben anderen Wissenschaften bemüht sich auch die Philosophie darum, den Menschen zu verstehen. Sie fragt, wie wir trotz aller Krisen zufrieden mit unserem Leben sein können. Nicht Gesundheit, Reichtum oder Erfolg sind dabei tatsächlich wichtig. Auf zwei Dinge komm es an. Erstens, ob wir tiefe persönliche Beziehungen haben, Menschen lieben und geliebt werden. Und zweitens, ob wir etwas tun, das nicht nur für uns selbst sinnvoll, sondern auch für die Gemeinschaft und Schöpfung wertvoll ist. FREUNDSCHAFT UND LIEBE Ist der Mensch tatsächlich ein Wesen, das von Natur aus auf Beziehungen angelegt ist? Oder ist er nicht viel eher ein Einzelkämpfer? Ist nicht jede Liebe letztlich egoistisch? Was für eine Rolle spielen die Emotionen, besonders die Verliebtheit, um Liebe und tiefe menschliche Beziehungen zu verstehen? Klassische philosophische Autoren, die über Freundschaft und Liebe nachgedacht haben, argumentierten dafür, Freundschaft und Liebe nicht nur als eine Beziehung zwischen.. .
Paul Scheerbart, Schriftsteller, Dichter und Zeichner, studierte Philosophie und Kunstgeschichte. Er war Mitbegründer des „Verlags deutscher Phantasten“. Expressionisten und Dadaisten ließen sich von ihm beeinflussen. Jahrelang beschäftigte er sich auch leidenschaftlich mit orientalischen Kulturnovellen. „Der Tod der Barmekiden“ ist ein satirischer Haremsroman, sprachgewaltig und augenzwinkernd, grobsinnig und feinsinnig, ein Drama der Maßlosigkeit: Beleuchtet wird das Verhältnis des Hetärismus zu Monogamie und Harem.
Die Reihe “Große Denker” erzählt die bewegenden Lebensgeschichten und revolutionären Ideen großer Vordenker und Philosophen der Weltgeschichte. Pro CD werden vier große Denker portraitiert. Die wichtigsten Fakten und Eckpunkte zu deren Leben, Werk und Wirkung sind eingebettet in die passende Atmosphäre und musikalisch umrahmt. Als Buddha, “der Erleuchtete”, legt Siddharta Gautama den Grundstein für eine Weltreligion. Kaum ein anderer wird so häufig zitiert wie der weise chinesische Gelehrte Konfuzius. Als “Sohn Gottes” geht Jesus von Nazareth in die Geschichte ein. Die Evangelien des Neuen Testamentes erzählen von seinem Leben und Wirken. “Allah ist groß und Mohammed ist sein Prophet.” Mit ungeheurer Überzeugungskraft gelingt Mohammed die Etablierung des Islams. Inhalt: Buddha (566-486 v.Chr) 13:20 min. Als Buddha, der Erleuchtete, legte Siddharta Gautama den Grundstein für eine Weltreligion. Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens verließ der wohlhabende Königssohn seine.. .
Die Reihe “Große Denker” erzählt die bewegenden Lebensgeschichten und revolutionären Ideen großer Vordenker und Philosophen der Weltgeschichte. Pro CD werden vier große Denker portraitiert. Die wichtigsten Fakten und Eckpunkte zu deren Leben, Werk und Wirkung sind eingebettet in die passende Atmosphäre und musikalisch umrahmt. Mit Niccolò Machiavelli beginnt die politische Philosophie der Neuzeit. Das Gedankengut des Reformators Martin Luther verbreitet sich in ganz Europa und führt zur Spaltung der christlichen Kirche. Als einer der ersten plädiert Thomas Hobbes für eine Weltauffassung, die sich an den Naturwissenschaften orientiert. René Descartes revolutioniert die mittelalterliche Philosophie und bereitet den Gedanken der Aufklärer den Weg. Inhalt: Niccolò Machiavelli (1469-1527 17:29 min. Mit Niccolò Machiavelli beginnt die politische Philosophie der Neuzeit: Er ist der erste, der das politische Geschäft nicht durch die moralische Brille, sondern aus dem Blickwinkel der.. .
Die Reihe “Große Denker” erzählt die bewegenden Lebensgeschichten und revolutionären Ideen großer Vordenker und Philosophen der Weltgeschichte. Pro CD werden vier große Denker portraitiert. Die wichtigsten Fakten und Eckpunkte zu deren Leben, Werk und Wirkung sind eingebettet in die passende Atmosphäre und musikalisch umrahmt. Sokrates ist die Zentralfigur der antiken Philosophie. Stets auf der Suche nach der Wahrheit, macht er sich unter seinen Zeitgenossen wenig Freunde. Der Sokrates-Schüler Platon errichtet die erste Akademie der Weltgeschichte. Das Gedankengut und die Naturforschungen des Platon-Schülers Aristoteles prägen die abendländische Geistesgeschichte bis heute. Der italienische Gelehrte und Kirchenlehrer Thomas von Aquin ist einer der Hauptvertreter der Scholastik und wird als Heiliger verehrt. Inhalt: Sokrates (469-399 v.Chr) 15:43 min. Stets auf der Such nach der Wahrheit, macht sich Sokrates unter seinen Zeitgenossen wenig belieht. seine aufdringlichen Fragen und.. .
Die Geisteswissenschaften haben es schwer – mit ihren wissenschaftlichen Nachbarn und mit sich selbst. Der Mythos von den zwei Kulturen, der naturwissenschaftlichen und der geisteswissenschaftlichen Kultur, macht sie zu Nachzüglern des wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritts. Dabei geht es in den Geisteswissenschaften um die kulturelle Form der Welt und um die Anstrengung, sich dieser kulturellen Form zu vergewissern. Eine derartige Vergewisserung, das lebendige Wissen einer Kultur von sich selbst, und zwar in Wissenschaftsform, ist zur Stabilisierung und Entwicklung moderner Gesellschaften ebenso wichtig wie ein wissenschaftsgestütztes technisches Können. Ohne sie droht die moderne Welt und droht die moderne Gesellschaft orientierungslos zu werden. Prof. Dr. Jürgen Mittelstraß Ordinarius der Philosophie an der Universität Konstanz, seit 1990 zugleich Direktor des Zentrums Philosophie und Wissenschaftstheorie. 1984 - 1990 Mitglied des Wissenschaftsrates. 1997 -.. .
Philosophische Erweckungserlebnisse von der Antike bis heute. Nicht immer war es eine himmlische Erleuchtung, die einen entscheidenden Gedanken auslöste. Sprecher: Anja Buczkowski, Achim Höppner STERNSTUNDEN DER PHILOSOPHIE - Das Wesen der Dinge - PLATON - Wie ein Gott unter Menschen - EPIKUR - Das Licht der wunderbaren Einsicht - RENÉ DESCARTES - Deine Wissenschaft sei menschlich - DAVID HUME - Ein weitläufiges Geschäft - IMMANUEL KANT - Die Erhebung des Endlichen - GEORG FRIEDRICH WILHELM HEGEL - Ich bin wer ich bin - ARTHUR SCHOPENHAUER - Geboren aus den Geheimnissen der Erde - FRIEDRICH NIETZSCHE - Mühe, Dunkel, krachendes Eis - ERNST BLOCH - Der Zuspruch des Feldweges - MARTIN HEIDEGGER - Vertagendes Denken - THEODOR W. ADORNO - Die Antwort des Lebens - ERICH FROMM
Sokrates, geboren 469 v. Chr. und durch den Schierlingsbecher 399 v. Chr. hingerichtet, war ein griechischer Philosoph aus Athen und gilt als eine der Hauptgestalten des abendländischen Denkens. Er schuf die Methode der Mäeutik, der Hebammenkunst. Durch Fragen und nicht durch Belehren des Gesprächspartners sollte dieser seine Erkenntnis selbst gebären, selbst hervorbringen. Die Einsicht in die Fragwürdigkeit des eigenen Wissens war hierbei ein essentieller Punkt. Sokrates hat selbst nicht viel hinterlassen. Überliefert sind seine Werke durch Platon und Xenophon, der einen authentischeren Sokrates wiedergibt. Die sokratischen Gespräche beinhalten Themen aus der Politik, dem Gemeinwesen, der Familie und der Wahrhaftigkeit. Ausgewählt und übersetzt von Christoph Martin Wieland
Was wäre Wissen aus Naturbeobachtung, Wissenschaft und Technik ohne die verbindende Klammer, ohne den lichten „Überbau“ der Philosophie. Sie allein ist den Antworten auf die Fragen auf der Spur. - Ein Überblick über die abendländische Philosophie und ein Einblick in die Werkstatt der großen Denker und Denkerinnen. - Die Philosophie in Abgrenzung und im Verbund mit Mythos und Religion bis in unsere Gegenwart. - Mit Exkursen über die Philosophie in ihrer Auseinandersetzung mit den Mysterien der Antike, mit Gnosis und Mystik, mit der Alchemie, Parapsychologie und Psychoanalyse. - Eine Einführung in die Welt der Philosophie, so übersichtlich wie ein Lexikon, so unterhaltsam wie ein Roman.
Arthur Schopenhauers Hauptwerk „Die Welt als Wille und Vorstellung“ zählt zu den wirkungsmächtigsten philosophischen Schriften des 19. Jahrhunderts. Dies gilt nicht nur für den Bereich der Philosophie, sondern auch für Literatur und Kunst, für Psychologie und Anthropologie bis hin zur Sozialforschung. Das vorliegende Hörbuch bietet sich als Begleiter an, Schopenhauers Lebens- und Überlebens-Philosophie kennen zu lernen.
38 dialektische Kunstgriffe, um in einer Diskussion Recht zu behalten. >>Eristische Dialektik ist die Kunst zu disputieren, und zwar so zu disputieren, dass man Recht behält, also per fas et nefas. Man kann nämlich in der Sache selbst objektiv Recht haben und doch in den Augen der Beisteher, ja bisweilen in seinen eignen, Unrecht behalten. Wann nämlich der Gegner meinen Beweis widerlegt, und dies als Widerlegung der Behauptung selbst gilt, für die es jedoch andre Beweise geben kann; in welchem Fall natürlich für den Gegner das Verhältnis umgekehrt ist: er behält Recht, bei objektivem Unrecht. Also die objektive Wahrheit eines Satzes und die Gültigkeit desselben in der Approbation der Streiter und Hörer sind zweierlei.
»Hätte Hegel seine ganze Logik geschrieben und im Vorwort gesagt, daß sie nur ein gedankliches Experiment sei, in welchem er sich obendrein an vielen Stellen vor etwas gedrückt hat, dann wäre er wohl der größte Denker gewesen, der jemals gelebt hat. Nun ist er nur komisch.« Die Abneigung Kierkegaards gegen das Hegelsche System oder gegen Systematiker überhaupt stellt ihn in eine Linie mit verwandten Denkern »freien Geistes« - von den Gnostikern bis zu Nietzsche. Kierkegaard allerdings als einen Begründer des existenzialistischen Denkens zu bezeichnen, würde die früheren Quellen dieser Lebenshaltung übersehen. Er war ein Erinnerer, Erkennender einer eigentlichen Lebensbejahung. Über die Berufung zu ihrem Verkünder und der Schwere einer solchen Aufgabe war er sich, wie ein Schamane, der oftmals diese Bestimmung um eines »grünen Lebens«* Willen noch abzuwehren versuchte, schon früh bewusst: »Es gibt zwei Gedanken, die so frühzeitig in meiner Seele gewesen sind, daß ich ihr Entstehen.. .
Neben anderen Wissenschaften bemüht sich auch die Philosophie darum, den Menschen zu verstehen. Sie fragt, wie wir trotz aller Krisen zufrieden mit unserem Leben sein können. Nicht Gesundheit, Reichtum oder Erfolg sind dabei tatsächlich wichtig. Auf zwei Dinge komm es an. Erstens, ob wir tiefe persönliche Beziehungen haben, Menschen lieben und geliebt werden. Und zweitens, ob wir etwas tun, das nicht nur für uns selbst sinnvoll, sondern auch für die Gemeinschaft und Schöpfung wertvoll ist. TÄTIGSEIN UND ARBEIT Zwei Bedeutungen von Arbeit müssen unterschieden werden – Arbeit als eine mühsame Last, bei der man immer wieder dasselbe tut sowie Arbeit als eine Tätigkeit, eine Aufgabe, ein Werk, das man ausführt, um gemeinsam mit anderen etwas zu tun, das sowohl sinnvoll als auch wertvoll ist. Die Einengung der Arbeit auf Lohnarbeit ist problematisch. Viele Menschen meinen, der Wert ihrer Person hinge an der Frage, ob sie in Erwerbsarbeit stehen und welche Position sie.. .
HOFFE NICHT AUF PLATONS IDEALSTAAT, SONDERN GIB DICH ZUFRIEDEN; WENN ES EIN GANZ KLEIN WENIG VORANGEHT. ZIELE AUF DIESEN AUSGANG, WIE GERING ER AUCH IST. Marc Aurel Der römische Kaiser Marc Aurel (121 n. Chr. - 180 n. Chr.) ging vor allem als Philosoph in die Geschichte ein. Dies ist besonders auf die Selbstbetrachtungen zurückzuführen. Darin spricht ein hoher und empfindsamer Geist, der in schonungsloser Offenheit sein eigenes Ich befragt. Die Schrift an sich selbst verfasste er als Anhänger der stoischen Philosophie in griechischer Sprache. Sie gibt Zeugnis von seinem Wissen von der Vergänglichkeit alles Irdischen. GEKÜRZTE FASSUNG
Neben anderen Wissenschaften bemüht sich auch die Philosophie darum, den Menschen zu verstehen. Sie fragt, wie wir trotz aller Krisen zufrieden mit unserem Leben sein können. Nicht Gesundheit, Reichtum oder Erfolg sind dabei tatsächlich wichtig. Auf zwei Dinge komm es an. Erstens, ob wir tiefe persönliche Beziehungen haben, Menschen lieben und geliebt werden. Und zweitens, ob wir etwas tun, das nicht nur für uns selbst sinnvoll, sondern auch für die Gemeinschaft und Schöpfung wertvoll ist. PHILOSOPHISCH NACH DEM MENSCHEN FRAGEN Was kann die Philosophie über das Wesen des Menschen sagen? Sie ist keine empirische Wissenschaft. Sind allgemeine Aussagen über den Menschen überhaupt möglich oder gar sinnvoll? Im Dialog mit den Wissenschaften, aber auch mit der Tradition einer philosophischen Anthropologie von ihren Anfängen in der Antike, ihrem ersten Höhepunkt im 16. und ihrem zweiten Höhepunkt im 20. Jahrhundert wird diesen Fragen nachgegangen. Prof. Michael Bordt SJ ist.. .
Eine Einführung von Ralf Ludwig Philosophische Texte lesen ist Schwerstarbeit, und allenfalls Genies brauchen keine Hilfe. Falls Sie nicht zu dieser seltenen Spezies gehören, sollten Sie diesem Wegbegleiter zuhören und getrost den Einstieg wagen. Aller Anfang ist leicht – mit diesem Hörbuch. Es ist ein Angebot, sich auf den nicht unbeschwerlichen Weg zu machen, Schritt für Schritt mit der diesem Philosophen eigenen Terminologie vertraut zu werden, um am Ende befähigt zu sein, das große Werk selbst mit Vergnügen und Gewinn anzupacken
Eine Einführung von Ralf Ludwig Der kategorische Imperativ: Von ihm gehört haben viele, ihn zu erklären gelingt nur wenigen. Denn Kants ethische Texte zu lesen und zu verstehen ist Schwerstarbeit, und allenfalls Genies brauchen keine Hilfe. Falls Sie nicht zu dieser seltenen Spezies gehören, sollten Sie auf diesen Wegbegleiter hören und getrost den Einstieg wagen. Aller Anfang ist leicht – mit diesem Hörbuch.
Kant 3.0 - Dialog über einen kritischen Geist WWW so heißt heute die Lösung für die meisten Probleme. Ein kurzer Blick ins Internet und schon ist die Frage gelöst. WWW so könnte man auch Immanuel Kants Projekt der Philosophie nennen: Kant 3.0: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Damit hat Kant die Philosophie auf den Punkt gebracht. Seine Antworten darauf haben auch nach über 200 Jahren im 21. Jahrhundert eine große Bedeutung.
Was sind Tugenden und was sind Laster? Ist ihre Definition in Stein gemeißelt? Professor Dr. Vossenkuhl zeichnet in drei Teilen die unterschiedlichen Sichtweisen im Laufe der Zeit nach. Von der Antike mit Platon und Aristoteles über Nietzsches moralisierende Verachtung der Laster durch das Christentum als Sklavenmoral bis in die Moderne. Er zeigt, dass Tugend und Laster einer ständigen Umwertung unterworfen sind.
Diese philosophische Betrachtung der Liebe möchte zu einer kritischen Besinnung motivieren. Denn es wäre naiv anzunehmen, dass die Liebe, dieses Höchste des menschlichen Lebens, sich ohne die notwendigen subjektiven und objektiven Fähigkeiten und Gegebenheiten verwirklichen ließe. Der antike Philosoph, Aristoteles, wusste das bereits, als er schrieb: „Der Wunsch nach Freundschaft entsteht rasch, die Freundschaft aber nicht“. Textauszüge von Platon, Plutarch, Augustinus, Thomas von Aquin, Descartes, Voltaire, Lichtenberg, Hegel, Kierkegaard, Schopenhauer, Nietzsche, Freud, Ortega Y Gasset, Anders und viele mehr … Wissenschaftliche Betreuung: Dr. Morteza Ghasempour und Anne-Kathrin Godec 1 Begleitheft mit allen Texten sowie Kurzbiographie der Philosophen
Es ist das Schicksal des Menschen zu wissen, dass sein Leben befristet ist. Sein Denken, Fühlen, Wollen und Handeln kommen früher oder später unvermeidlich ans Ende. In diesem Sinne vereinzelt das Wissen um den Tod. Verbunden mit diesem Wissen ist die elementare Hoffnung auf einen Sinn, der dem Leben angesichts seiner Vergänglichkeit abgerungen werden kann, und die nicht minder elementare Angst vor dem, was einen im Tod erwartet. Vorgestellt wird ein kleiner Ausschnitt aus einer über 2000jährigen Geschichte der philosophischen Selbst- und Weltdeutung im Abendland. Diese Geschichte belegt, dass der Mensch einen Gedanken nicht vermeiden kann, wenn er über sich und sein Zurechtkommen in der Welt nachdenkt: Es ist der Gedanke über den Tod als dem Anderen des Lebens. Textauszüge von Platon, Augustinus, Lichtenberg, Hegel, Kierkegaard, Schopenhauer, Nietzsche, Freud, Ariès, Werth und viele mehr. Wissenschaftliche Betreuung: Dr. Elmar Anhalt und Anne-Kathrin Godec
Seit Anbeginn der Philosophie stellt die schon vorgefundene Natur, vom Kosmos bis zu den Atomen und den Elementarteilchen, einen Skandal für unsere Vernunft dar. „Was ist die Welt?“ war die erste philosophische Frage, gestellt vom ersten Philosophen Thales von Milet. Ihr folgte das lange und bis heute nicht abgeschlossene Programm naturphilosophischer Untersuchungen. Reduziert auf Teilgebiete und unter Verzicht der grundlegenden metaphysischen Fragestellungen ist die Beschreibung der Welt heute der Bereich der Naturwissenschaften. Die Vorlesung zur Einführung in die Naturphilosophie präsentiert das Panorama der modernen Naturphilosophie als der Begleiterin und Kritikerin der modernen Naturwissenschaften, die einst als experimentelle Philosophie begannen. Das Bild der Natur zeichnen die Wissenschaften, unser Weltbild kann nur die Philosophie entwerfen.
Renè Descartes, Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler gilt als Begründer des Rationalismus. Die Methodik des Denkens wurde von Descartes als populärwissenschaftliches Werk auf hohem Niveau geschrieben und gilt als sein wirksamstes Buch. Thematische Schwerpunkte sind eine durch schrittweise Analyse und Logik geprüfte Erkenntnistheorie, eine gesellschaftlich verankerte Ethik, eine Metaphysik, welche durch einen logischen Beweis die Existenz Gottes annimmt und eine Physik, welche Wunder ausschließt und dem Menschen ihre rationale Erklärung zur Aufgabe macht. Cogito ergo sum. - Ich denke, also bin ich. Renè Descartes Texte nach der Übersetzung durch Julius Heinrich von Kirchmann von 1870.
Der Grieche Epiktet (ca. 50 - 130) lebte in Rom und war einer der bedeutendsten Vertreter der späten stoischen Philosophie. Zu seinen Schülern zählte auch Seneca. Das Handbüchlein der Moral, auch Encheiridon, war sein bekanntestes Werk und fand in der Spätantike als Trostbuch eine starke Verbreitung. In 53 Sätzen fasst Epiktet die wichtigsten Lebens- und Erkenntnisregeln zusammen: u. a.: Nicht die Dinge an sich beunruhigen den Menschen, sondern seine Sicht der Dinge! Der Wille sei so zu gebrauchen, dass Harmonie mit dem Weltlauf erreicht wird. Um zu persönlichem Glück zu kommen, sei eine Unterscheidung der Dinge, welche von uns beeinflusst werden können und welche nicht, nötig.
Immanuel Kant, geboren 1724 und gestorben 1804 in Königsberg, ist einer der bedeutendsten Philosophen. Er beschäftigte sich mit Ethik und Erkenntnistheorie. Zu seinen bekanntesten Werken gehören seine Kritiken der Vernunft sowie die Beantwortung der Frage: „Was ist Aufklärung?“ Im „Zum ewigen Frieden“ postuliert Kant Grundsätze und Erläuterungen zu einem philosophischen Vertragsentwurf, der die Ewigkeit dieses Friedens begründet – also einen Frieden ohne scheinheilige Kompromisse, welche eher einem Waffenstillstand gleichen. I: Über die Misshelligkeit zwischen der Moral und der Politik, in der Absicht auf den ewigen Frieden. II: Von der Einhelligkeit der Politik mit der Moral nach dem transzendentalen Begriff des öffentlichen Rechts.
Es gibt Dinge, die sich auch in einer verwissenschaftlichen Welt dem wissenschaftlichen Zugriff entziehen. Dazu gehört auch das Sterben. Der Vortrag geht Fragen der Endlichkeit und unterschiedlichen Gestalten des Lebens, zu denen auch das Alter gehört, nach und befasst sich mit dem, was dem Menschen verfügbar, und dem, was dem Menschen unverfügbar ist. Anschließend wird versucht, die Frage, wem das Sterben gehört, zu beantworten. Prof. Dr. Jürgen Mittelstraß Ordinarius der Philosophie an der Universität Konstanz, seit 1990 zugleich Direktor des Zentrums Philosophie und Wissenschaftstheorie. 1984 - 1990 Mitglied des Wissenschaftsrates. 1997 - 1999 Präsident der Allgemeinen Gesellschaft für Philosophie in Deutschland.
Hochamüsant! In der Forschungsreise des Afrikaners Lukanga übt Paasche eine zeitlose Zivilisationskritik am Weißen Mann: Der fremde Mann legt an die Zustände in Deutschland seinen Maßstab. Was uns gewohnt erscheint, fällt ihm auf. Seine Beobachtungsgabe und die Nacktheit seines Urteils bringen es mit sich, dass er bedeutend über Dinge sprechen kann, denen wir selbst gar nicht einmal unbefangen gegenüberstehen können. Hans Paasche, aus dem Vorwort. Hans Paasche begann als Marineoffizier und war später bei der Schutztruppe in Deutsch-Ostafrika. An Malaria erkrankt, kehrte er zurück nach Deutschland. Seine Hochzeitsreise verbrachte er wieder am Victoriasee. Seine Frau war die erste Europäerin an den Quellen des Nils. Danach entfernte er sich immer weiter vom Establishment, warb für Frauenrechte und Pazifismus, unterstützte den Tierschutz und war einer der Wortführer der Jugendbewegung auf dem Hohen Meißner 1913.
Das menschliche Leben ist eine Abfolge von Entscheidungen. Der Mensch steht daher unausweichlich vor der Frage nach dem richtigen Handeln. Hier sucht die Ethik nach einer begründeten Antwort. Kriterium des richtigen Handels ist die Selbstzwecklichkeit des Menschen. Verantwortbar ist ein Handeln, das den berechtigten Anspruch der Betroffenen auf ihr Glück und die dazu erforderlichen Güter und Rechte respektiert. DIE CHARAKTERISTISCHEN EIGENSCHAFTEN MORALISCHER URTEILE Moralische Probleme haben es mit Entscheidungen zu tun. Wenn wir ein moralisches Urteil fällen, behaupten wir, dass es richtig ist, in einer bestimmten Weise zu handeln, oder dass wir in einer bestimmten Weise handeln sollen. Der moralische Wert ist ein absoluter Wert, der durch keinen anderen Wert außer Kraft gesetzt werden kann, . Die philosophische Ethik fragt also nach der in einem uneingeschränkten Sinn richtigen Entscheidung oder nach dem in einem uneingeschränkten Sinn richtigen Handeln. Eine. ..
Das Traktat Vom edlen Menschen sowie vier der bekanntesten Predigten des größten deutschen Mystikers Meister Eckhart erscheinen hier erstmals zusammen als Hörbuch. Diese Schriften Eckharts sind Zeugnisse seines faszinierenden spirituellen Denkens, das Theologie und Philosophie vereint – verfasst in einer Sprache, deren Kraft und Kreativität ihresgleichen sucht und bis heute eine Quelle der Inspiration ist. Mit einer ausführlichen Einleitung. ZUM AUTOR Meister Eckhart (um 1260-1327) ist einer der bedeutendsten deutschen Theologen und Philosophen des Mittelalters und der beredteste Verkünder der deutschen Mystik. Die Ideen des religiösen Genies – z. B. die Gottesgeburt in der menschlichen Seele – waren Ausdruck intensivster spiritueller Erlebnisse und derart kraftvoll, dass der bekannte Prediger zwar in Konflikt mit der Inquisition geriet, für die Nachwelt aber bis heute eine außerordentliche Inspirationsquelle blieb. LESUNG
Auszüge aus den Schriften Brunos und Texte zum Lebensweg und den geistesgeschichtlichen Beziehungen seines Denkens; zusammengestellt und kommentiert von Axel Grube. Neben Auszügen aus den Schriften des großen Nolaners und der Darstellung einiger Szenen und seines unsteten Lebensweges bis hin zu der Ermordung des Philotheus durch die kirchenchristliche Inquisition wird mit diesem Hörbuch das Bruno’schen Denken auch als ein unauslöschliches Glied einer weiten Ideengeschichte angedeutet, als Teil eines »Welt«-Geistes, in dessen tiefem Grundvertrauen in die menschliche Intuition Gottes- und Selbsterkenntnis in rückhaltloser Lebensbejahung als eine untrennbare Einheit erfahren werden. »Du bist ein Bruchstück Gottes. Du hast einen Teil Gottes in dir (...) Du trägst Gott überall mit dir, Unseliger, und weißt es nicht. Du glaubst ich spreche von einem äußerlichen Gott aus Silber oder Gold? Du trägst ihn in dir und bemerkst es nicht. (...) Ich aber, was will ich? Die Natur verstehen.. .
»Das Böse ist immer nur extrem, aber niemals radikal, es hat keine Tiefe, auch keine Dämonie. Es kann die ganze Welt verwüsten, gerade weil es wie ein Pilz an der Oberfläche weiterwuchert. Tief aber und radikal ist immer nur das Gute.« (Hannah Arendt in einem Brief an Gershom Sholem) Dieser Satz, bei der Beschäftigung mit der Frage um die Natur des Bösen sicherlich von weitreichender Bedeutung, kennzeichnet auch die persönliche Peripatie und Befreiung der Autorin; er steht für Arendts Besinnung auf die Quellen ihres Grundvertrauens und die Entwicklung eines philosophischen Glaubens. »I have changed my mind«, hatte sie dem Satz vorangestellt; sie hatte sich befreit von dem Begriff - oder besser, von dem Empfinden eines »radikal Bösen« - bestimmend noch in Ihrem Hauptwerk »Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft«. Selbst das, was, wie sie immer wieder sagte, »niemals hätte geschehen dürfen«, wurde ihr gewahr als Frucht eines zutiefst verfehlten Lebens. Was sie in den späten.. .
Das menschliche Leben ist eine Abfolge von Entscheidungen. Der Mensch steht daher unausweichlich vor der Frage nach dem richtigen Handeln. Hier sucht die Ethik nach einer begründeten Antwort. Kriterium des richtigen Handels ist die Selbstzwecklichkeit des Menschen. Verantwortbar ist ein Handeln, das den berechtigten Anspruch der Betroffenen auf ihr Glück und die dazu erforderlichen Güter und Rechte respektiert. DAS MORALPRINZIP Anhand welcher Kriterien werden Handlungen moralisch beurteilt? Die Verbindung zwischen der Handlungstheorie und der Frage nach den moralischen Prinzipien ist der Begriff der Absicht. Die Frage nach der richtigen Absicht führt so zur Frage nach dem richtigen Lebensentwurf. Aufgabe der Ethik ist die Frage nach der einschränkenden Bedingung, der die persönlichen Lebensentwürfe unterliegen. Diese ist die Selbstzwecklichkeit des Menschen, der niemals bloß als Mittel gebraucht werden darf. Eine Vorlesungsreihe in Zusammenarbeit mit der Hochschule für.. .
Die Reihe “Große Denker” erzählt die bewegenden Lebensgeschichten und revolutionären Ideen großer Vordenker und Philosophen der Weltgeschichte. Pro CD werden vier große Denker portraitiert. Die wichtigsten Fakten und Eckpunkte zu deren Leben, Werk und Wirkung sind eingebettet in die passende Atmosphäre und musikalisch umrahmt. Immanuel Kant gilt als der bedeutendste Philosoph der Aufklärung. “Das Geistige allein ist das Wirkliche” ist der zentrale Satz im Denken Georg Wilhelm Friedrich Hegels. Mit seiner Theorie “Über den Ursprung der Arten” legt Charles Darwin den Grundstein für ein völlig verändertes Weltbild. Die Ideen des Philosophen Karl Marx begründen das Denkgebäude, das wir heute als Marxismus bezeichnen. Inhalt: Immanuel Kant (1724-1804) 17:10 min. Immanuel Kant gilt als der bedeutendste Philosoph der Aufklärung. Sein ganzes Leben verbringt Kant im Umkreis seiner Geburtsstadt Königsberg, an deren Universität er zunächst studiert und al 1735 auch lehrt. Zu seinen.. .
»Mein Mund ist da für ein liebes Wort. Meine Lippen sind da für einen Kuss, meine Hände, um zärtlich und sanft zu sein. Und mein Herz ist da, um Liebe zu schenken.« Phil Bosmans
»Also sprach Zarathustra« ist Friedrich Nietzsches berühmtestes, vielleicht aber auch sein schwierigstes Werk, denn in ihm begegnet man einem dichtenden Philosophen wie einem philosophischen Dichter gleichermaßen, der sich jeglicher Systematik zu verschließen scheint. Wem Schlagworte und Halbwissen nicht ausreichen, wer den Originaltext selbst kennen lernen möchte, sollte diesem Wegbegleiter zuhören – denn allenfalls Genies brauchen keine Hilfe bei philosophischen Texten.
Das menschliche Leben ist eine Abfolge von Entscheidungen. Der Mensch steht daher unausweichlich vor der Frage nach dem richtigen Handeln. Hier sucht die Ethik nach einer begründeten Antwort. Kriterium des richtigen Handels ist die Selbstzwecklichkeit des Menschen. Verantwortbar ist ein Handeln, das den berechtigten Anspruch der Betroffenen auf ihr Glück und die dazu erforderlichen Güter und Rechte respektiert. GUT HANDELN UND GUT SEIN Einer der moralphilosophischen Grundbegriffe ist der Begriff der Tugend. Die „Tugendethik“ vertritt die These, die grundlegende Frage der Ethik laute „Was für ein Mensch soll ich sein?“ und nicht „Wie soll ich handeln?“ Die ethische Tugend ist die Verfassung, welche die richtige emotionale Reaktion und dadurch die richtige Entscheidung ermöglicht. Es genügt nicht, dass ein Mensch gut handelt; er ist vielmehr erst dann gut, wenn er zu einer dauernden inneren Einheit gekommen ist. Eine Vorlesungsreihe in Zusammenarbeit mit der Hochschule für.. .
Das menschliche Leben ist eine Abfolge von Entscheidungen. Der Mensch steht daher unausweichlich vor der Frage nach dem richtigen Handeln. Hier sucht die Ethik nach einer begründeten Antwort. Kriterium des richtigen Handels ist die Selbstzwecklichkeit des Menschen. Verantwortbar ist ein Handeln, das den berechtigten Anspruch der Betroffenen auf ihr Glück und die dazu erforderlichen Güter und Rechte respektiert. WONACH FRAGT DIE PHILOSOPHISCHE ETHIK? Die beiden klassischen Antworten in der Geschichte der Philosophie lauten: (a) sie fragt nach dem Glück; das ist die Antwort der Antike (Aristoteles). Dagegen ist einzuwenden: Das Glück ist eine subjektive Größe. Jeder muss „nach seiner eigenen Fasson“ glücklich werden. (b) Sie fragt, was wir tun sollen; das ist die Antwort der Moderne (Kant). Dagegen stehen die Einwände Nietzsches und der Soziobiologie. Eine Vorlesungsreihe in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Philosophie, München. Prof. Dr. phil. Dr. theol. Friedo.. .
Diese kleine Denkschule für Studierte und interessierte Laien führt den Leser verständlich und anspruchsvoll zugleich in die wichtigsten Grundbegriffe der Philosophie ein: Philosophie, Erkenntnis, Wahrheit und das Gute. Inhalt, Methode und Geschichte dieser Disziplin werden auf originelle Weise philosophierend nahe gebracht. Rafael Ferber ist o. Professor für Philosophie an der neu gegründeten Universität Luzern und Titularprofessor für Philosophie an der Universität Zürich.
Grenzen des Wissens sind sowohl für den Alltagsverstand als auch für die Wissenschaft etwas Vertrautes; sie machen die Erfahrung der Endlichkeit aus. In der Wissenschaft können sie aber auch Ausdruck von etwas Vollständigem oder Vollkommenen sein – die Wissenschaft weiß (irgendwann) alles und kommt deshalb zu einem Ende. Im Gegensatz dazu steht die Vermutung, daß das Erkennen an Grenzen stößt, weil entweder die Natur oder unser Erkenntnisvermögen weitere Fortschritte nicht zulassen. Der Vortrag geht derartigen Vorstellungen von einem Ende unseres Wissens und der Wissenschaft nach. Die Frage nach theoretischen Grenzen (Grenzen der Wissensbildung) wird verneint, die Frage nach praktischen Grenzen (ökonomischen und ethischen Grenzen) wird bejaht. Prof. Dr. Jürgen Mittelstraß Ordinarius der Philosophie an der Universität Konstanz, seit 1990 zugleich Direktor des Zentrums Philosophie und Wissenschaftstheorie. 1984 - 1990 Mitglied des Wissenschaftsrates. 1997 - 1999 Präsident der.. .
Prof. Harald Lesch PHILOSOPHIE FÜR FUSSGÄNGER WAS KANN ICH WISSEN? WAS SOLL ICH TUN? WAS DARF ICH HOFFEN? WAS IST DER MENSCH? WAS KANN ICH WISSEN? Wie gewinne ich Erkenntnisse von der Welt, wie sicher sind diese Erkenntnisse? WAS SOLL ICH TUN? Welche Handlungen aus der Fülle der Möglichkeiten sind ethisch vertretbar? WAS DARF ICH HOFFEN? Kann es vernünftig sein, an Gott zu glauben? WAS IST DER MENSCH? Welche Stellung hat der Mensch im Kosmos, in der Geschichte der Evoltuion? Eine Produktion des Hessischen Rundfunks, Redaktion ?Wissenswert?, Redakteurin Dr. Regina Oehler. Autor und Sprecher: Harald Lesch Harald Lesch Er befasst sich mit dem Allergrößten und dem Allerkleinsten: Der Astrophysiker Professor Harald Lesch hat den Kosmos im Blick und die Grundbausteine der Materie. Und gleichzeitig denkt er über die Grundfragen der Menschheit nach, er lehrt Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie in München.
Das menschliche Leben ist eine Abfolge von Entscheidungen. Der Mensch steht daher unausweichlich vor der Frage nach dem richtigen Handeln. Hier sucht die Ethik nach einer begründeten Antwort. Kriterium des richtigen Handels ist die Selbstzwecklichkeit des Menschen. Verantwortbar ist ein Handeln, das den berechtigten Anspruch der Betroffenen auf ihr Glück und die dazu erforderlichen Güter und Rechte respektiert. DER BEGRIFF DER SITTLICHEN HANDLUNG Voraussetzung dafür, dass wir eine Handlung moralisch bewerten können ist, dass sie gewollt ist. Unser alltägliches Bewusstsein sagt uns, dass der Mensch für die Folgen seiner Handlung verantwortlich ist und dass die Folgen für die moralische Beurteilung einer Handlung von Bedeutung sind. Aber gilt das für alle Folgen? Wie ist der Begriff der Handlungsfolgen zu bestimmen und welche Unterscheidungen sind hier zu machen? Eine Vorlesungsreihe in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Philosophie, München.
Das menschliche Leben ist eine Abfolge von Entscheidungen. Der Mensch steht daher unausweichlich vor der Frage nach dem richtigen Handeln. Hier sucht die Ethik nach einer begründeten Antwort. Kriterium des richtigen Handels ist die Selbstzwecklichkeit des Menschen. Verantwortbar ist ein Handeln, das den berechtigten Anspruch der Betroffenen auf ihr Glück und die dazu erforderlichen Güter und Rechte respektiert. ENDLICHE, ABWÄGENDE VERNUNFT Handle so, dass du durch dein Handeln die konkrete Freiheit der von deinem Handeln Betroffenen nicht grundlos einschränkst und dass du sie in dem Ausmaß, als die anderen auf dich angewiesen sind und es dir möglich ist, förderst. Wann ist die Einschränkung der Freiheit eines anderen berechtigt? Nach welchen Kriterien ist zu entscheiden, ob es dem Handelnden zumutbar ist, einem anderen zu helfen? Eine Vorlesungsreihe in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Philosophie, München.
Friedrich Nietzsche (1844 – 1900) betrachtete am Ende seiner Schaffenszeit noch einmal die großen Themen. Er deckte alle Illusionen von Moral, Religion, Philosophie (Metaphysik, Erkenntnistheorie, Ästhetik), Wissenschaft, Kunst, Kultur und Politik auf. Gegen die „Décadence“ bei Sokrates, Platon, im Christentum und zuletzt im Pessimismus Schopenhauers stellt er seine naturalistische Philosophie der heiteren Selbstbejahung, Vitalität und Sinnlichkeit. So folgt die „Götzen-Dämmerung“ ganz seiner Zielvorgabe, der „Umwertung aller Werte“, wodurch er den eigentlichen Wert des Lebens beschreiben will.
Die Wissenschaftstheorie ist eine philosophische Betrachtung der empirischen Wissenschaften. Sie erforscht die Methode dieser Wissenschaften und analysiert ihren Wahrheitsanspruch. Die methodischen Betrachtungen dienen einer Schärfung der Vorgehensweise der Wissenschaften. Die Analysen des Wahrheitsanspruchs zeigen die Möglichkeiten und die Grenzen der Reichweite der empirischen Wissenschaften auf. DIE METHODE DER EMPIRISCHEN WISSENSCHAFTEN Die philosophische Position des Positivismus behauptet, alle wissenschaftliche Erkenntnis müsse ausschließlich auf Beobachtungen und logischen Schlussfolgerungen beruhen. Es zeigt sich aber, dass dieser Anspruch nicht eingelöst werden kann. Die Beobachtungen sind in der Erkenntnis der Naturwissenschaften immer mit Theorien verflochten und diese bleiben hypothetisch. In der Praxis der wissenschaftlichen Forschung spielt weniger die logische Frage nach der Wahrheit von Theorien eine Rolle als vielmehr ihre Tauglichkeit, im Rahmen eines.. .
Naturwissenschaft und Philosophie. So war die Physik bis Mitte des 19. Jahrhunderts experimentelle Philosophie. Heute sind Naturwissenschaften und Technik die prägenden Momente. Sie entwickelten sich, gelöst von den metaphysischen Fragestellungen der Philosopie zum grandiosen Triumph menschlicher Vernunft. Trotz des großen Erfolges bleiben aber Fragen, die weder durch Physik noch durch irgendeine andere Wissenschaft beantwortet werden können. Den Grenzfragen, den Fragen nach dem Hintergrund hinter den messbaren Dingen, geht die Naturphilosophie nach. Sie tut es in der Tradition der Urväter der Philosophie, den Vorsokratikern. WISSENSCHAFT UND PHILOSOPHIE Ein Streifzug durch 2.500 Jahre Naturphilosophie. Nach einer ausführlichen „Besprechung“ was denn Natur und Philosophie sind, werden die wichtigsten Themen der Naturphilosophie vorgestellt und mit den zentralen Fragestellungen der Naturwissenschaften verknüpft. Was unterscheidet die Philosophie von den Einzelwissenschaften?.. .
Naturwissenschaft und Philosophie. So war die Physik bis Mitte des 19. Jahrhunderts experimentelle Philosophie. Heute sind Naturwissenschaften und Technik die prägenden Momente. Sie entwickelten sich, gelöst von den metaphysischen Fragestellungen der Philosophie zum grandiosen Triumph menschlicher Vernunft. Trotz des großen Erfolges bleiben aber Fragen, die weder durch Physik noch durch irgendeine andere Wissenschaft beantwortet werden können. Den Grenzfragen, den Fragen nach dem Hintergrund hinter den messbaren Dingen, geht die Naturphilosophie nach. Sie tut es in der Tradition der Urväter der Philosophie, den Vorsokratikern. DIE NATURGESETZE Die moderne Suche nach Naturgesetzen war und ist die Fortsetzung der griechischen Naturphilosophie mit anderen Mitteln. Physik war einmal experimentelle Philosophie, deshalb sucht sie auch heute noch nach den ewigen Seinsgründen. Je einfacher und klarer die in mathematische Form gegossenen Gesetze sind, umso einfacher sind sie zu.. .
Im Osten des Freistaates Sachsen, inmitten der wunderschönen Oberlausitz, liegt ein kleines Städtchen von gerade mal 2800 Einwohnern. Man kennt es in Skandinavien und den baltischen Republiken, in Nord- und Südamerika, in Grönland und in Tansania, aber auch in Ramallah auf palästinensischem Gebiet. Dieses Städtchen heißt Herrnhut und wurde weltweit bekannt durch Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf, den Begründer der Brüdergemeine und der Herrnhuter Losungen, die allein in Deutschland täglich rund eine Million Menschen in die Hand nehmen. Im vorliegenden Hörbuch wird der Versuch unternommen, das weltweite Echo Zinzendorfschen Wirkens zu erklären und einen Mann vorzustellen, der zwar »vornehmeren Standes« auch im Sinne seiner adligen Herkunft war, aber gemeinsam mit seiner Frau Erdmuth Dorothea zur Aristokratie des Geistes gehört.
»... mein Mythos (radikalisiert) im Grunde nur die Idee des Zimzum, diesen kosmogonischen Zentralbegriff, der Lurianischen Kabbala. Zimzum bedeutet Kontraktion, Rückzug, Selbsteinschränkung. Um Raum zu machen für die Welt, mußte der En-Ssof des Anfangs, der Unendliche, sich in sich selbst zusammenziehen und so außer sich die Leere, das Nichts entstehen lassen, in dem und aus dem er die Welt schaffen konnte. (…) Nachdem er sich ganz in die werdende Welt hineingab, hat Gott nichts mehr zu geben: jetzt ist es am Menschen, ihm zu geben. Und er kann dies tun, indem er in den Wegen seines Lebens darauf sieht, daß es nicht geschehe, und nicht seinetwegen, daß es Gott um das Werdenlassen der Welt gereuen muß.« (Hans Jonas: Gottesbegriff nach Auschwitz) »Wir wurden geschaffen, um im Paradies zu leben, das Paradies war bestimmt, uns zu dienen. Unsere Bestimmung ist geändert worden; daß dies mit der Bestimmung des Paradieses geschehen wäre, wird nicht gesagt.« (Franz Kafka.. .
Die Wissenschaftstheorie ist eine philosophische Betrachtung der empirischen Wissenschaften. Sie erforscht die Methode dieser Wissenschaften und analysiert ihren Wahrheitsanspruch. Die methodischen Betrachtungen dienen einer Schärfung der Vorgehensweise der Wissenschaften. Die Analysen des Wahrheitsanspruchs zeigen die Möglichkeiten und die Grenzen der Reichweite der empirischen Wissenschaften auf. DIE METHODE DER EMPIRISCHEN WISSENSCHAFTEN Die philosophische Position des Positivismus behauptet, alle wissenschaftliche Erkenntnis müsse ausschließlich auf Beobachtungen und logischen Schlussfolgerungen beruhen. Es zeigt sich aber, dass dieser Anspruch nicht eingelöst werden kann. Die Beobachtungen sind in der Erkenntnis der Naturwissenschaften immer mit Theorien verflochten und diese bleiben hypothetisch. In der Praxis der wissenschaftlichen Forschung spielt weniger die logische Frage nach der Wahrheit von Theorien eine Rolle als vielmehr ihre Tauglichkeit, im Rahmen eines.. .
Franz Josef Czernin - das labyrinth erst erfindet den roten faden. einführung in die organik. Ein großes Gedankenexperiment, in dem Sprüche und ihre Widersprüche, Sätze und ihre Gegensätze sich als die Extreme eines poetischen Möglichkeitssinns zeigen. Zwischen poetischer Emphase und wissenschaftlich genährtem Skeptizismus, zwischen Religion und Säkularität, zwischen Mythos und Ratio entfaltet sich das Labyrinth dieser Gedanken. Karl Valentin und Wittgenstein werden ebenso paraphrasiert und manchmal auch parodiert wie Nietzsche und Novalis, Hegel und Kant.
»Wir sind Erben in dem, was wir sind, und im Entdecken des Vergangenen entdeckt sich verborgenes unser selbst. Und dabei geht es nun mal subjektivierend zu, das Persönliche mischt sich ein und damit die Zeitgebundenheit, die eigene Geschichtlichkeit des deutenden Subjekts. Das heißt auch, daß seine Sicht niemals das letzte Wort haben kann, wie sie ja auch in der Regel nicht das erste war.« (Hans Jonas) »Es mag paradox erscheinen, daß der Philosoph der Möglichkeit des Glaubens mehr zugestanden hat als der vom Ansehen der Wissenschaft überwältigte Theologe. Es ist weniger merkwürdig, wenn man bedenkt, daß der Philosoph von Berufs wegen um die Grenzen des Wissens weiß, weil er immer daran stößt und daher vielleicht immuner ist gegen den Druck dessen, was vom mächtigen Ansehen der Wissenschaft mitgetragen wird, aber doch selber ein Glaube ist.« (Hans Jonas) VOLLTEXTLESUNG
Kandide oder die Beste aller Welten ist auch bekannt als Candide oder der Optimismus. Bei seiner Veröffentlichung, 1759, stand dieses Werk auf dem Index und wurde öffentlich verbrannt. Das Buch wurde auch von den Philosophen der Zeit, allen voran Rousseau, scharf kritisiert. Dennoch ist es eines der Werke, wenn nicht das Werk der Aufklärung, da es in der besten Zuversicht den Optimismus lebt. Das Werk ist eine Satire und ein philosophisches Märchen. Protagonist ist der junge Kandide, der unverhofft aus seinem segensreichen Leben vertrieben wird und allerlei Abenteuer erleben muss. Die Reise führt ihn über Portugal nach Südamerika, Frankreich, England, Venedig und Konstantinopel. Ob alles auf das Beste eingerichtet ist?
Naturwissenschaft und Philosophie. So war die Physik bis Mitte des 19. Jahrhunderts experimentelle Philosophie. Heute sind Naturwissenschaften und Technik die prägenden Momente. Sie entwickelten sich, gelöst von den metaphysischen Fragestellungen der Philosophie zum grandiosen Triumph menschlicher Vernunft. Trotz des großen Erfolges bleiben aber Fragen, die weder durch Physik noch durch irgendeine andere Wissenschaft beantwortet werden können. Den Grenzfragen, den Fragen nach dem Hintergrund hinter den messbaren Dingen, geht die Naturphilosophie nach. Sie tut es in der Tradition der Urväter der Philosophie, den Vorsokratikern. DER KOSMOS ODER: WARUM IST NICHT NICHTS? Hier wird das Panorama der kosmischen Geschichte aufgerollt. Es beginnt mit einem der größten philosophischen Probleme, das zugleich das größte naturwissenschaftliche Rätsel überhaupt ist: Warum ist nicht Nichts? – oder physikalisch gefragt: Wie ist das Universum entstanden? Es gibt kein größeres Laboratorium für.. .
Die Wissenschaftstheorie ist eine philosophische Betrachtung der empirischen Wissenschaften. Sie erforscht die Methode dieser Wissenschaften und analysiert ihren Wahrheitsanspruch. Die methodischen Betrachtungen dienen einer Schärfung der Vorgehensweise der Wissenschaften. Die Analysen des Wahrheitsanspruchs zeigen die Möglichkeiten und die Grenzen der Reichweite der empirischen Wissenschaften auf. OBJEKTIVIERUNG ALS FORM DER ERKENNTNIS DER EMPIRISCHEN WISSENSCHAFT Die empirische Wissenschaft ist auf objektive Erkenntnis ausgerichtet, nach Möglichkeit gereinigt von allen subjektiven Beimischungen. Diese Objektivität ist aber selbst nur eine begrenzte Form der Erkenntnis: Theoretische Erkenntnis abstrahiert vom praktischen Kontext, allgemeine Erkenntnis abstrahiert vom Konkreten, Wissenschaft ohne Interpretation ist irrelevant für das Weltbild. Objektive Informationen sind immer auf einen konkreten, kommunikativen Zusammenhang angewiesen. Die Formalisierung und Systematisierung.. .