Digitale Dissidenten ist ein Dokumentarfilm von Cyril Tuschi, der in Koproduktion mit dem WDR und Piraya Film entstand und durch die Film- und Medienstiftung NRW gefördert wurde. Im Mittelpunkt des Films stehen Menschen, die aus unterschiedlichen Motiven zu Digitalen Dissidenten wurden: NSA-Whistleblower wie Edward Snowden, Thomas Drake und William Binney, der Journalist Daniel Ellsberg, der seit der Veröffentlichung der Pentagon Papers in den 1970er-Jahren als Ur-Vater der Whistleblower gilt, oder die ehemalige britische MI5-Agentin Annie Machon. Sie haben jahrelang selbst im System gearbeitet und es schließlich von innen angegriffen, indem sie sensible Daten offengelegt haben. Wiki Leaks-Gründer Julian Assange hat in seinem Kampf für radikale Transparenz das System von außen bedroht, indem er geheime Daten veröffentlicht und somit unter anderem Kriegsverbrechen der USA im Irak aufgedeckt hat. Neben der Perspektive der Protagonisten machen Interviews mit der FAZ-Autorin und.. .